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Transocean-Plattformen werden verschrottet

Mobile Bohranlage von Transocean: Flottenerneuerung belastet Rechnung. Keystone

Der Erdöl-Konzern will zwei weitere Ölplattformen abwracken. Insgesamt sind damit 18 Plattformen von Transocean zur Verschrottung bestimmt. Die Rechnung wird um rund 400 Millionen Franken belastet.

Veröffentlicht am 02.04.2015

Das Erdölservice-Unternehmen Transocean hat sich entschieden, zwei weitere Ölbohr-Plattformen zu verschrotten. Es sollen so die «GSF Aleutian Key» und «Sedco 707» auf umweltfreundliche Art und Weise verschrottet werden, teilt das Unternehmen in der Nacht auf Donnerstag mit.

Diese beiden Plattformen seien zuvor als «zum Verkauf bestimmt» klassifiziert worden. Aus den jüngsten Verschrottungen entstehe eine nicht barmittel-wirksame Belastung von 90 bis 110 Millionen Dollar zu Lasten der Rechnung im ersten Quartal 2015, heisst es weiter.

Transocean will 18 Plattformen abwracken

Einschliesslich der beiden Plattformen seien nun insgesamt 18 Plattformen zur Verschrottung bestimmt. Diese Zahl könnte sich noch erhöhen, da das Management weiterhin die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Flotte analysiere und zusätzliche Plattformen zur Verschrottung bestimmt werden könnten, so die Mitteilung weiter.

Vor rund zwei Wochen meldete Transocean zusammen mit dem jüngsten Flottenbericht bereits die Verschrottung von vier Plattformen, aus der - ebenfalls zu Lasten des ersten Quartals dieses Jahres - eine nicht barmittel-wirksame Belastung von 300 bis 325 Millionen Dollar prognostiziert wurde. Dabei handelte es sich um die Plattformen «Deepwater Expedition», «Transocean Legend», «Transocean Rather» und «GSF Arctic III». Damals waren 16 Plattformen zur Verschrottung bestimmt.

(awp/gku/ama)

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