Auch im Jahr 2025 hat die UBS wieder viel Geld verdient: Konkret beträgt der Konzerngewinn für das vergangene Jahr 7,8 Milliarden US-Dollar, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht hervorgeht. Im Vorjahr erzielte die Grossbank einen Gewinn von 5,1 Milliarden Dollar.

UBS-Chef Sergio Ermotti (65) zeigt sich zufrieden mit dem Jahresergebnis: «Dank der Stärke unseres globalen, diversifizierten Geschäfts erzielten wir im Gesamtjahr 2025 ein ausgezeichnetes Ergebnis», lässt er sich in der Mitteilung vom Mittwoch zitieren. Die UBS mache «grosse Fortschritte bei einer der komplexesten Integrationen in der Bankengeschichte», während die «regulatorische Unsicherheit in der Schweiz andauert». Damit bezieht sich Ermotti auf die schärferen Kapitalvorschriften für seine Grossbank, die 2025 immer wieder zum Politikum wurden.

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Starker Schlussspurt

Die UBS weist für das Schlussquartal 2025 unter dem Strich einen Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar aus – 56 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit hat die Bank erneut die Erwartungen der Analysten übertroffen: Diese hatten im Schnitt mit knapp 970 Millionen gerechnet.

Vor Steuern verdiente die Grossbank mit 1,7 Milliarden gut 60 Prozent mehr. Bereinigt um Integrationskosten etc. spricht die UBS von einem Vorsteuergewinn für die Periode von Oktober bis Dezember 2025 von 2,87 Milliarden – vergangenes Jahr betrugen diese 1,77 Milliarden.

Das starke Jahr dürfte auch die UBS-Aktionäre freuen. Sie sollen eine um 22 Prozent höhere Dividende von 1,10 Dollar pro Aktie erhalten. Im Vorjahr gab es 90 Cent pro Aktie. Der Prozentsatz ist höher, als vom Management der UBS im letztjährigen Geschäftsbericht angepeilt. Damals rechnete man lediglich mit 10 Prozent mehr. Für das Geschäftsjahr 2026 dürften Anleger mit einer Erhöhung «im mittleren Zehnprozentbereich» rechnen, so der Bericht.

Weitere Fortschritte bei CS-Integration

Laut Bericht hat die UBS mittlerweile den Grossteil der Credit-Suisse-Integration hinter sich gebracht: In der Schweiz seien rund 85 Prozent der etwa 1,1 Millionen Kundenkonten auf die UBS-Plattform überführt worden, heisst es. Bis zum Jahresende soll die Integration komplett abgeschlossen sein, setzte sich die UBS seit der Übernahme 2023 zum Ziel. Damit sieht sie sich auf Kurs.

Zudem plant die Grossbank 2026 zunächst Aktienrückkäufe im Wert von 3 Milliarden Dollar – mit der Absicht auf weitere Rückkäufe. Die Höhe sei von der finalen Ausgestaltung der neuen Regulierung in der Schweiz sowie der Erreichung der Finanzziele abhängig.

2026 sollten die Aktienrückkäufe vor Beginn der Diskussion über die verschärften Kapitalvorschriften wieder das Niveau von vor der CS-Übernahme erreichen. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 betrugen sie 5,6 Milliarden Dollar.

(sda/bel)