Robert Foresman machte bereits diesen Frühling Schlagzeilen: Der US-Sonderermittler hatte seinen Bericht vorgelegt – und in diesem Bericht war Foresman mehrere Male erwähnt. Foresman hätte Trump bei dem Treffen einen Vorschlag aus dem Umfeld der russischen Regierung unterbreiten wollen. Später soll Foresman soll versucht haben, einen Job in Trumps Regierung zu erhalten. 

Jetzt macht Foresman wieder von sich reden: Er muss in London vor Gericht erscheinen. Der Banker ist als einer von fünf Personen in einem Prozess um den russischen Ölkonzern Yukos angeklagt. Ehemalige Aktionäre von Yukos fordern Schadenersatz für die Enteignung des Ölkonzerns 2007 durch den russischen Staat.

Foresman war in seinem damaligen Job bei der Bank Renaissance Capital in Moskau in den Deal involviert. Er weist jegliche Vorwürfe zurück. Laut der Agentur Bloomberg arbeitet Foresman bei der UBS in New York in der Position eines Vizepräsidenten.

(mbü auf Basis einer Bloomberg-Meldung)

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