Der Uhrenkonzern Swatch ist im Jahr 2022 gewachsen und hat auch mehr Geld verdient. Die weltweite Nachfrage nach Uhren war in einem schwierigen Marktumfeld gross – trotz Störfaktoren wie dem Krieg in der Ukraine, der Corona-Pandemie in China oder den allgemein wachsenden Konjunktursorgen.

Den Umsatz steigerte die Swatch Group im Geschäftsjahr 2022 um 2,5 Prozent auf 7,50 Milliarden Franken, wie es am Dienstag in einer Mitteilung heisst. Um Währungseinflüsse bereinigt, also zu konstanten Wechselkursen, wuchsen die Verkäufe um 4,6 Prozent. Im ersten Halbjahr allein lag das Wachstum bei 6,5 Prozent.

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2023 könnte für Swatch zu neuem Rekordjahr werden

Stark verbessert hat Swatch die Ergebnisse: Der Betriebsgewinn (EBIT) kletterte um 13 Prozent auf 1,16 Milliarden Franken und der Reingewinn stieg auf 823 Millionen Franken nach 774 Millionen im Jahr zuvor. Mit Umsatz und Gewinn hat Swatch die Vorgaben der Analysten indes verfehlt.

Im Geschäftsjahr 2023 sieht Konzernchef Nick Hayek laut Mitteilung die Gruppe, zu der nebst den Swatch-Uhren Traditionsmarken wie Omega, Tissot oder Longines zählen, weiter auf Erfolgskurs. Es werde für den Konzern ein starkes Umsatzwachstum erwartet, was zu einem Rekordjahr führen könnte, heisst es. Angaben zur Dividende will Swatch zu einem späteren Zeitpunkt machen.

(awp/mth)

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