Was für ein Manager, was für eine Firma. Mark Zuckerberg war der Digital-Whiz, Facebook das Mass aller Dinge. Sein Social-Media-Konzern kontrollierte den digitalen Kosmos, zermalmte die Konkurrenz, schüttelte Milliarden für Startups aus dem Ärmel und war ein Magnet für die smartesten Talente. Ein Job in Cupertino kam einem Ritterschlag gleich. Die Firma hatte das Chinin in einem von Moskitos verseuchten Markt, schrieb der New Yorker Professor Scott Galloway. 

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Fünf Jahre später ist der Glanz ab. Facebook hat sich in Meta umbenannt und verbrennt jeden Tag eine Viertelmilliarde Dollar. Tendenz: steigend. Während die Lohnspirale dreht und die Kosten steigen, brechen die Erträge ein. Es ist ein Giftcocktail und ein Zeichen für den dramatischen Fall der einstigen Ikone. Jetzt greift Zuckerberg durch: 11 000 Mitarbeitenden verlieren den Job und bis Ende März 2023 gilt ein Einstellungsstopp, vielleicht auch länger. Es ist das Eingeständnis der eigenen Ignoranz, denn das Desaster kündigte sich schon vor Monaten an.

Stefan Barmettler HZ
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