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Strategie
Vermögensverwalter Belvédère und Interesta fusionieren

Belvédère: Schliesst sich mit Interesta zusammen. Screenshot

Belvédère und Interesta legen ihre Geschäfte zusammen. Nach der Fusion verwalten sie gemeinsam Vermögen von über 2,4 Milliarden Franken. Die Leitung übernimmt einer der bisherigen Chefs.

Veröffentlicht am 06.02.2017

Der Konsolidierungsprozess in der Schweizer Finanzbranche schreitet voran. Die Zürcher Belvédère Asset Management und die Glarner Mitbewerberin Interesta schliessen sich zusammen.

Daraus entstehe einer der schweizweit grössten unabhängigen Anbieter von Vermögensverwaltungs- und Family Office-Dienstleistungen, teilten die beiden Vermögensverwalter am Montag mit. Sogenannte Family Offices kümmern sich um die Verwaltung privater Grossvermögen.

Belvédère-Chef an der Spitze

Das neue Unternehmen habe rund 30 Mitarbeitende und verwalte Vermögen von über 2,4 Milliarden Franken, heisst es weiter in der Mitteilung. Im Vergleich zu vielen Konkurrenten ist die fusionierte Firma damit gross: Der Mitteilung zufolge beschäftigen über 90 Prozent der unabhängigen Vermögensverwalter weniger als zehn Mitarbeiter und nur 5 Prozent verwalten mehr als eine Milliarde Franken.

Haupteigentümer der fusionierten Firma bleibt die Belvédère-Eigentümerin - eine von einem liechtensteinischen Rechtsanwalt und Unternehmer gegründete Stiftung. Die Inhaber von Interesta - Peter Sechler und Thomas Fischli - beteiligen sich am Unternehmen. Die Firma wird vom bisherigen Belvédère-Chef Giorgio Saraco geleitet, sein Stellvertreter wird Fischli. Das Amt des Verwaltungsratspräsidenten werde Florian Marxer übernehmen, der derzeit an der Spitze der 2001 als Family Office in Zürich gegründeten Belvédère steht. Ein Stellenabbau sei im Zuge des Zusammenschlusses nicht geplant.

(sda/reuters/jfr)

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