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Optik
Visilab-Chef Daniel Mori verkauft Mehrheit

Daniel Mori: «Die neue Form der Zusammenarbeit wird den Fortbestand von Visilab sichern.» Keystone

Der Chef der grössten Schweizer Handelskette für Brillen und Kontaktlinsen verkauft Visilab ins Ausland. Mit dem Erlös steigt Daniel Mori in den Versandhandel für Medikamente ein.

Von Bernhard Fischer
am 20.09.2017

Der Patron der grössten Optiker-Kette der Schweiz mit 98 Standorten und einem Umsatz von 173 Millionen Franken, Daniel Mori, gibt die Mehrheit an seinem Unternehmen an Grandvision ab. Das berichtet die «Handelszeitung» in der neuesten Ausgabe.

Der niederländische Brillenkonzern Grandvision steigert damit seinen bisherigen Minderheitsanteil an Visilab von 30 Prozent auf die Mehrheit von 60 Prozent. Bis 2019 wird der Anteil an Visilab laut Vertrag sogar auf 80 Prozent erhöht. «Die neue Form der Zusammenarbeit wird den Fortbestand von Visilab sichern», sagt Mori. Er bleibt Präsident von Visilab. Auch das Management soll sich gemäss einer Vereinbarung zwischen Mori und Grandvision nicht ändern.

Neuer Medis-Versand in der Schweiz

Den Erlös aus dem Verkauf der Visilab-Anteile investiert Mori neu in den Aufbau eines Medikamentenversands. «Die Lizenz von Swissmedic haben wir. Zusammen mit einem grossen internationalen Partner wollen wir einen Versandhandel für pharmazeutische Produkte in der Schweiz lancieren», sagt Mori.

Ende Jahr, spätestens Anfang 2018 soll es so weit sein. Das ist eine Kampfansage an die etablierte Online-Apotheke Zur Rose. Das Marktpotenzial dafür sei in der Schweiz gross, so Mori.

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