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Autohersteller
Volvo will Fahrer künftig mit Kameras überwachen

SHANGHAI, CHINA - NOVEMBER 07: Volvo XC90 SUV is on display on day three of the China International Import Expo (CIIE) at the National Exhibition and Convention Center on November 7, 2018 in Shanghai, China. The first China International Import Expo is held on November 5-10 in Shanghai. (Photo by VCG/VCG via Getty Images)

Der Volvo XC90 SUV an der China International Import Expo.

Quelle: 2018 VCG

Der schwedische Autobauer will das Autofahren sicherer machen – und zwar mit automatischer Tempodrosselung und Kameras im Cockpit.

Veröffentlicht am 20.03.2019

Am Mittwoch präsentierte Volvo-Chef Håkon Samuelsson, wie Volvo die häufigsten Unfallursachen wie Ablenkung, Drogeneinfluss und zu schnelles Fahren eindämmen will.

Die nächste Pkw-Generation soll mit einem sogenannten Care-Key ausgestattet werden, über den man eine Höchstgeschwindigkeit programmieren kann - für sich und für andere, denen man seinen Wagen leiht.

Das Auto greift ein

Smarte Kameras sollen überwachen, ob der Fahrer seinen Blick nach vorn gerichtet hat und gegebenenfalls ein Warnsignal geben. Ausserdem arbeitet Volvo an einem System, das automatisch die Geschwindigkeit drosselt, wenn die Strassenverhältnisse schlecht sind oder man zum Beispiel an einer Schule vorbeifährt.

Bereits vor einige Wochen hatten die Schweden angekündigt, dass ihre neuen PKW nicht schneller als 180 km/h fahren sollen.

«Wir können das Auto eingreifen lassen, wenn der Fahrer schlecht fährt», führte Samuelsson aus. «Doch die Frage ist, wie weit ein Autobauer Big Brother sein sollte.» Volvo wolle mit den Innovationen zu einem Dialog anregen.

(awp/tdr)

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