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Erklärung
Vontobel-Besitzer stellen sich Verkaufsgerüchten entgegen

Vontobel: Bankpatriarch Hans Vontobel starb am Sonntag im Alter von 99 Jahren. Keystone

Die Besitzerfamilien der Bank Vontobel wollen sich auch nach dem Tod des Patriarchen Hans Vontobel beim Institut engagieren. Die Familien gaben ein entsprechendes Bekenntnis an die Bankmitarbeiter ab.

Veröffentlicht am 05.01.2016

Nach dem Tod des Patriarchen Hans Vontobel bekennen sich die Besitzerfamilien zur Bank Vontobel. «Unsere Familien stehen auch in Zukunft fest zu unserem Unternehmen und unserem Engagement als Familienaktionäre», erklärte sein Sohn Hans-Dieter Vontobel in einer Reuters am Dienstag vorliegenden Mitteilung an die Mitarbeiter des Instituts.

Die Familien seien sich ihres unternehmerischen Erbes bewusst und zählten auf die Unterstützung der Mitarbeiter. Hans Vontobel war am Sonntag im Alter von 99 Jahren gestorben. Nach einer jahrzehntelangen Karriere beim Zürcher Institut war er zuletzt zwar nur noch Ehrenpräsident, doch als Oberhaupt der weitverzweigten Familie hatte er entscheidenden Anteil daran, die Mitglieder hinter der Bank und ihrer Strategie zu scharen.

Familie hält die Mehrheit

Sein Tod hatte zu Spekulationen geführt, dass Teile der Bank oder das ganze Institut verkauft werden könnten und die Angestellten verunsichert. Hans Vontobel hielt ein Fünftel der Aktien, insgesamt kontrollieren die Familien die Mehrheit der Anteile.

(reuters/mbü/ama)

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