Im Titel über dem Halbjahres-Communiqué spricht die Bank Vontobel von einem «respektablen Ergebnis», danach ist die Rede von einem «weiterhin herausfordernden Umfeld». Konkret vermeldet die Privatbank ein Konzernergebnis von 131 Millionen Franken, was um 1 Prozent weniger war als im ersten Halbjahr 2018.

Dabei verspürte die Zürcher Privat- und Asset-Management-Bank das transaktionsschwache Umfeld. Angesichts der guten Entwicklung an den Finanzmärkten stiegen andererseits die betreuten Kundenvermögen, und zwar von 193 Milliarden Franken Ende 2018 auf 213 Milliarden Franken Ende Juni 2019 (inklusive strukturierte Produkte und Zinsinstrumente). Die Assets under Management (also die verwalteten Vermögen) stiegen im gleichen Zeitraum von 171 auf 186 Milliarden zu.

Ein Faktor: Vontobel flossen weiter neue Gelder zu. Das Net New Money erreichte 5,3 Milliarden Franken; im Vorjahreszeitraum waren es 5,1 Milliarden gewesen.

Dabei erwies sich das Asset Management als die stärkste Ertrags- und Wachstumssäule von Vontobel. Hier erreichte das Netto-Neugeldwachstum 9,6 Prozent.

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Auch für den Rest des Jahres erwartet das Vontobel-Management ein «anspruchsvolles Umfeld». «Es gibt keine Anzeichen für eine Wende», sagt CEO Zeno Staub: «Niedrige Zinsen, geopolitische Unsicherheit, eine sich abkühlende Wirtschaft und der globale Margendruck werden uns auch in den kommenden Monaten begleiten.»

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