Arbeiter und Gewerkschafter werfen Implenia seit einem Jahr ungenügende Arbeitsbedingungen in der Elfenbeinküste vor. Die Tochter des Baukonzerns namens Société Ivoiro-Suisse Abidjanaise de Granit (Sisag) betreibt dort einen Steinbruch.

Arbeiter werden gemäss den Vorwürfen im Steinbruch ungeschützt Staub und Chemiedunst nach Gesteinssprengungen ausgesetzt und müssen ohne Pausen arbeiten. Zudem seien Arbeiter teils nicht sozial- und krankenversichert und der Lohn zu niedrig. Wer sich wehrt, müsse Repressalien befürchten, wie die Gewerkschaft CISL der «Handelszeitung» sagt. Bis heute habe die Firmenleitung weder auf die Beschwerden der Arbeiter, noch auf deren Vertreter reagiert. Implenia weist die Vorwürfe zurück. «Sie entbehren jeglicher Grundlage», sagt ein Sprecher.

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