Nächstes Jahr wird der Genfer Uhrensalon SIHH zum dreissigsten Mal durchgeführt. Mit den 29. vorhergehenden Auflagen wird die 30. Ausgabe wenig gemeinsam haben: Die Organisatoren unterziehen der Uhrenmesse einer Rundumerneuerung.

Dies fängt bereits beim Namen an: Der «Salon International de la Haute Horlogerie» wird in «Watches & Wonders Geneva» unbenannt.

 

Veranstaltungen in der Genfer Innenstadt

Auch das Format, der Zeitpunkt der Veranstaltung und die Zielgruppe ändern sich. Nächstes Jahr findet der Event vom 25. bis 29. April statt. Und er wird nicht nur Branchenvertretern offen stehen: Die Organisatoren wollen die breite Bevölkerung anlocken.

Parallel zu der Uhrenmesse für die Fachwelt sollen in der Genfer Innenstadt Anlässe für das breite Publikum stattfinden. An den Publikumsaktivitäten sollen Interessierte die Uhrenbranche, unter anderem über Ausstellungen, näher kennenlernen. Stattfinden werden sie an verschiedenen Orten in der Stadt wie etwa in Museen, Schulen, Werkstätten und Geschäften, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten.

30 Marken werden mitmachen

Die für das professionelle Publikum gedachte 30. Ausgabe der SIHH respektive der «Watches & Wonders Geneva« in der Palexpo will sich insgesamt «offener, experimenteller, interaktiver und verknüpfter» präsentieren. Wie schon in den Vorjahren werden rund 30 Marken an der Veranstaltung vertreten sein, darunter diejenigen der Richemont-Gruppe, aber auch unabhängige Marken.

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Die beiden Uhrenmessen SIHH und Baselworld hatten schon früher angekündigt, dass sie ihre Kalender von 2020 bis 2024 miteinander abstimmen wollen. Damit soll verhindert werden, dass Händler wie auch Fachjournalisten aus dem Ausland innerhalb von zwei Monaten zweimal in die Schweiz anreisen müssen. Früher hatte die SIHH im Januar und die Baselworld Ende März stattgefunden.

(sda/mbü)