Warum wechseln Sie den Job?

Anastasia Li-Treyer: Durch die Fusion der Firmen Zyliss, Turmix und Koenig ergaben sich neue Gegebenheiten. Es wurde Zeit, eine neue Herausforderung zu suchen.

Wie wichtig ist Ihnen die eigene Karriere?

Li-Treyer: Wichtig ist mir vor allem, eine interessante Aufgabe zu erfüllen.

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Li-Treyer: Den Mitgliedern des Promarca-Verbandes den Rücken zu stärken und mich für die Förderung und den Schutz von Marken einzusetzen.

Waren Sie eine gute Schülerin?

Li-Treyer: Nicht die beste, sonst wüsste ich es!

Wo haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Li-Treyer: Während den Sommerferien in einem Reisebüro, um mir einen Teil des Studiums im Ausland zu finanzieren.

Wer ist Ihr Vorbild?

Li-Treyer: Jeder Mensch, der Gutes tut, ist für mich ein Vorbild.

Ihre Lebensphilosophie?

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Li-Treyer: Geniesse auch die kleinen Dinge im Leben, die Freude bereiten.

Was würden Sie gerne erfinden?

Li-Treyer: Eine Formel, die «untangibles» greifbar macht.

Welche Managementleistung bewundern Sie?

Li-Treyer: Wenn alle Mitarbeiter und Kader am selben Strick ziehen.

Was ist Ihnen peinlich?

Li-Treyer: Situationen, in denen man spürt, dass Worte nicht den Gedanken entsprechen, denn: People can hear words, but they can feel thoughts.

Was bringt Sie in den Siebten Himmel?

Li-Treyer: Mein Mann.

Welches ist das schönste Kompliment, das Ihnen je gemacht wurde?

Li-Treyer: Dass ich Mitarbeiter zu einem Maximum an Leistung motivieren kann, ohne dass sie überfordert werden.

Was macht Sie süchtig?

Li-Treyer: Nichts, das ich wüsste.

Ihr Lieblingsspruch zum Thema Geld?

Li-Treyer: Geld ist Mittel zum Zweck.

Was war Ihr grösster Erfolg?

Li-Treyer: Einen Meilenstein für eine bekannte Schweizer Marke gesetzt zu haben.

Ihre dramatischste Fehlentscheidung?

Li-Treyer: Ich kann mich an kein Drama erinnern. Im Übrigen: Auch aus einer Fehlentscheidung kann man lernen. Und wer sagt denn, dass ein Entscheid zu einem anderen Zeitpunkt in einem anderen Umfeld nicht der richtige gewesen wäre?

Welche Fähigkeiten hätten Sie gerne?

Li-Treyer: Einen Grand-Prix zu reiten, und bei den ersten drei dabei sein.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Li-Treyer: Mit den Kindern spielen, reiten, lesen.

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Steckbrief:

Name: Anastasia Li-Treyer

Geboren: 1958

Zivilstand: Verheiratet

Wohnort: Wiesendangen ZH

Ausbildung: B.B.A., Executive MBA HSG

Bisherige Funktion: Generalmanager Europe der Haushaltgerätefirma Zyliss Schweiz AG

Neue Funktion: Direktorin Promarca Schweizerischer Markenartikelverband, Bern.

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Karl Schregle (41), bisher Präsident und CEO von DaimlerChrysler Automotive Bohemia, wird Nachfolger von Bernhard Triquart (57) als Präsident und CEO der DaimlerChrysler Schweiz AG, Schlieren. Seinen beruflichen Werdegang begann der Bankkaufmann Schregle bei der DaimlerChrysler AG 1992 im Bereich Finance and Controlling. Es folgten zwei Jahre als Direktionsassistent im Bereich Finance and Taxes. 1996 wurde er mit Aufbau und Entwicklung des Bereiches Finance Risk Controlling der DaimlerChrysler AG betraut, dessen Leitung er 1997 übernahm. Im Oktober 2000 wechselte Schregle zur DaimlerChrysler Bank AG in Stuttgart und übernahm die Leitung der Direktion für Vertrieb Cross Border und Credit Risk Management. 2004 wurde Schregle zum Präsidenten und CEO der DaimlerChrysler-Tochtergesellschaft DC Automotive Bohemia in Prag ernannt, die er bis zu seinem Wechsel in die Schweiz leitet. Triquart verabschiedet sich nach 27 Jahren in verschiedenen Leitungsfunktionen bei DaimlerChrysler, die letzten drei Jahre davon als CEO in der Schweiz, in den Ruhestand. Bis zur offiziellen Stabsübergabe im September 2006 übernimmt Andreas Jörg, CFO der DaimlerChrysler Schweiz AG, kommissiarisch die Leitung der DaimlerChrysler Schweiz AG. Der Autoimporteur beschäftigt in Schlieren sowie in Wetzikon rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Aufsteiger

Urs Brügger wechselte auf Monatsbeginn von Ernst & Young zu PricewaterhouseCoopers, Zürich. Als Partner im Bereich Corporate Tax wird er international tätige Konzerne bei deren nationaler und internationaler Steuerplanung sowie bei Fragestellungen zu Transfer Pricing beraten. Brügger ist Ökonom und eidgenössisch diplomierter Steuerexperte. Er weist 14 Jahre Erfahrung im Bereich des nationalen und internationalen Unternehmungs- und Konzernsteuerrechts auf. Er begann seine Karriere 1992 bei Ernst & Young. Nach einem Assignment in New York übernahm er 1999 für mehrere Jahre die Führung der Organisationseinheit Corporate Tax am Sitz Zürich und baute sodann das schweizerische Transfer Pricing Team auf. 2000 wurde er zum Partner ernannt.

Christine Martin (47) heisst die neue Wirtschaftsredaktorin von «Stocks», herausgegeben von der Handelszeitung und Finanzrundschau AG, Zürich. Sie tritt die Nachfolge von Marc Fischer an und wird Industriethemen und Themen zu strukturierten Produkten (zusammen mit Volker Strohm) betreuen. Die Volkswirtschafterin und diplomierte Analystin war unter anderem für «Finanz + Wirtschaft» sowie den Finanzen Verlag als Auslandskorrespondentin tätig und sammelte redaktionelle Erfahrungen bei Markt&Technik. Zuletzt arbeitete Martin bei der VP Bank. Sie ist Autorin der beiden Bücher «Aktien: Strategien zum erfolgreichen Vermögensaufbau» sowie «Steueroptimale Kapitalanlage 2004/2005», beide im Haufe-Verlag publiziert.

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Stephan Bissig (40) leitet das neu eröffnete Büro Genf der im Executive Talent Management tätigen Shikar Group, Zürich. Bissig war vier Jahre lang bei Egon Zehnder International in Genf und Zürich tätig, dies im Bereich internationale Geschäftsleitungs- und VR-Suche. Bissigs beruflicher Werdegang hat ihn durch fünf Kontinente geführt, so als Finance Manager bei Hoffmann-La Roche in Basel und Tokio sowie als Strategieberater für Bain&Company in London, Sydney und San Francisco. Weitere Etappen schliessen Arthur Andersen in Buenos Aires, Merrill Lynch in London und SOS Kinderdorf International in La Paz ein.

Christoph Neuhaus wird Kommunikationsverantwortlicher der Gesamtprojektkoordination öffentliche Hand Uefa Euro 2008. Diese koordiniert sämtliche Vorbereitungs- und Umsetzungsarbeiten von Bund, Kantonen und Austragungsorten für die Fussball-EM in der Schweiz. Neuhaus übernimmt die Aufgabe im Laufe des Spätsommers 2006, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport mitteilt. Der Ökonom ist derzeit Geschäftsführer der SVP des Kantons Bern. Zuvor leitete er die Abteilung Wirtschaft und Kommunikation der Berner Volkswirtschaftsdirektion und war Expo.02-Beauftragter des Kantons.

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Eric W. Zeller wurde vom schweizerisch-liechtensteinischen Gebäudetechnikverband Suissetec als Leiter des Bereiches Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung verpflichtet. Die 2003 aus dem Zusammenschluss von Clima.Suisse und dem SSIV hervorgegangene Branchen- und Arbeitgeberorganisation verspricht sich durch das Engagement des Journalisten und Kommunikationsfachmannes eine weitere Professionalisierung der Kernbereiche Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Zeller war unter anderem während vier Jahren Leiter Sportsponsoring bei der damaligen Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) in Zürich sowie Leiter Corporate Communications und Mitglied der Geschäftsleitung beim Internet-Service-Provider SwissOnline. Zuletzt zeichnete er verantwortlich als Leiter PR und Werbung beim Total Services Contractor Karl Steiner AG, Zürich.

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Nadine Strebel-Beutler, die bisherige Leiterin des Marketing- und Communication-Bereichs der Lenovo Schweiz, tritt ihren Mutterschaftsurlaub an. Neu wird Chantal Brander als Leiterin Marketing und Communication bei Lenovo Schweiz verantwortlich sein. Brander studierte an der Universität Zürich Publizistik, Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Wirtschaftsinformatik. Die ehemalige IBM-PC-Marketing-Mitarbeiterin war bisher bei Lenovo für das Channel-Marketing verantwortlich.

Liselotte Dolder-Spengler (39) ist neue Mediensprecherin bei Coop. Sie hat nach ihrem Studium der Journalistik und Kommunikationswissenschaften eine breite journalistische Erfahrung in verschiedenen Medienhäusern gesammelt. Zuletzt hat sie die Medienstelle der Post geleitet. Dolder-Spengler löst bei Coop Jörg Birnstiel ab, der sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellt. Unter der Leitung von Felix Wehrle (Leiter Kommunikation/Qualitätssicherung) zeichnen nun Dolder-Spengler und Karl Weisskopf gemeinsam für die nationalen Medienkontakte von Coop verantwortlich.

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Jens Becker (58) wurde in den VR der Deutschen Automobil-Treuhand (DAT) berufen sowie auch gleichzeitig in den VR der Auto-i-DAT AG in Zürich gewählt. Der Geschäftsführer der Subaru Deutschland GmbH ­ ein Unternehmen der Emil Frey AG ­ repräsentiert dort den Verband deutscher Importeure Kraftfahrzeuge (VDIK).