Das Lieblings-Game von Mohammed bin Salman ist angeblich der Ego-Shooter «Call of Duty» des US-Publishers Activision. In dem Videospiel schlüpft der Kronprinz in die Rolle eines Soldaten und versucht, mit dem Gewehr im Anschlag, den Feind zu eliminieren. Sowohl das fiktive Ballern als auch die reale Computerspieleindustrie haben es dem saudischen Premier angetan.

Über den Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) mit Sitz in Riad pumpt der spielbegeisterte Monarch bis zu 38 Milliarden Petrodollar in den Aufbau einer lokalen Gaming-Industrie. Bereits heute ist die saudische Gaming-Gruppe Savvy mit Milliarden von Dollar in Marktgiganten wie Nintendo und Electronic Arts investiert. Im April dieses Jahres kaufte Savvy die kalifornische Scopely für knapp 5 Milliarden Dollar, ein Anbieter von gratis Spielen fürs Handy. Seine Königliche Hoheit hat ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2030 soll Saudi-Arabien zur «ultimativen globalen Drehscheibe für den Spiele- und E-Sport-Sektor» werden.

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Bernhard Fischer
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