Wer zwischen 1995 und 2012 geboren ist, gehört ihr an: der Generation Z, kurz Gen Z. Auch Eloïse, Sarina, Marina, Andjela und Tim sind Gen-Zler. Die fünf besuchen uns im Videostudio und teilen ihre Sicht auf die Vorurteile, mit denen sich ihre Generation konfrontiert sieht. Was dabei klar wird: Auch wenn sie der gleichen Generation angehören, sind sie nicht alle gleich.
Beispiel Thema Kritikunfähigkeit. «Ich nehme Kritik an, aber ich nehme sie schnell persönlich», gibt etwa Eloïse zu. Die 18-Jährige macht das KV und ist im 3. Lehrjahr. Auch Andjela (24), die im Marketing arbeitet und den Fachausweis anstrebt, akzeptiert kritische Worte. «Solange es auf Augenhöhe ist und respektvoll. So kann ich mich verbessern», meint sie. Multimedia-Producerin Marina (26) findet es ebenfalls wichtig, kritisiert zu werden. «Nur so kann man lernen und wachsen», ist sie überzeugt.

Verraten im Video, wie die Generation Z wirklich tickt: Sarina, Eloïse, Tim, Marina und Andjela.
Auf die viel besagte mangelnde Arbeitswilligkeit angesprochen, sagt Marina: «Andere Generationen haben gelernt, dass man mega viel arbeiten muss, um etwas zu erreichen. Man muss konstant leisten. Wir von der Gen Z hinterfragen das zum ersten Mal.» Sarina (23), die im Marketing arbeitet, findet: «Für mich hat das nichts mit Faulheit zu tun, sondern mit smart effizient.» Tim (27), ebenfalls im Marketing tätig, betont: «Faulheit gibts in jeder Generation.» Er arbeite aber gerne. «Mir wird sonst schnell langweilig. Arbeiten gibt mir einen Rhythmus.»
Im Video verraten die fünf ausserdem, was ihnen bei einem Job am wichtigsten ist, was sie von 100-Prozent-Stellen halten und wie sie mit den anderen Generationen zurechtkommen.
Noch mehr Informationen rund um die Generation Z bietet der Gen-Z-Report des weltweit tätigen Personaldienstleisters Randstad. Er ist gerade auch für Arbeitgebende interessant. Denn er legt offen: Vertreterinnen und Vertreter der Gen Z bleiben während den ersten fünf Berufsjahren nur gerade 1,1 Jahre in einem Betrieb. Keine andere Generation hat damit eine höhere Fluktuationsrate. Ausserdem befinden sich 54 Prozent der Gen Z aktiv auf Jobsuche.
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Einer der Gründe für diese alarmierende Entwicklung? Die Talente der Gen Z nehmen auf der Suche nach ihrem Traumjob häufig Stellen an, die nicht passgenau sind. Jedoch nicht freiwillig: In allen Branchen sinkt die Zahl der Einsteigerjobs stetig – trotz Fachkräftemangel.
Schuld ist unter anderem KI, die viele für Anfänger geeignete Aufgaben wegrationalisiert. «Seit Januar 2024 sind die Stellenausschreibungen für Berufseinsteiger um 29 Prozentpunkte zurückgegangen», sagt Anita Reller, Operational Talent Solutions Director und Geschäftsleitungsmitglied bei Randstad.
Weil die Gen Z aber durchaus ehrgeizig und selbstbewusst ist und auch aufsteigen will, zieht sie schnell weiter, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden. Wie aber können Arbeitgebende dazu beitragen, die jungen Talente bei der Stange zu halten? «Der Top-down-Druck mit der Karotte vor der Nase funktioniere bei ihnen nicht», sagt Reller. «Sie stehen nicht für Geschäftszahlen auf. Man muss ihnen mehr Projektverantwortung geben. Und ihnen ermöglichen, ihre kreative Ader auszuleben.» Für die Jungen sei ausserdem der Spassfaktor wichtig. «Die Arbeit soll auch Passion sein.»

Kennt die Eigenheiten der verschiedenen Generationen: Anita Reller, Operational Talent Solutions Director und Geschäftsleitungsmitglied bei Randstad.
Ebenfalls ein Muss: Gute Weiterbildungsmöglichkeiten, eine offene Kommunikation – und zuhören. «Die jungen Talente können es nicht verstehen, wenn man ihnen nicht zuhört. Zum Beispiel, wenn sie Input bringen, was auf Social Media gemacht werden müsste», sagt Anita Reller.
Generell auf die Eigenheiten der Generationen angesprochen, meint die Fachfrau: «Da gibt es fast schon so viele Unterschiede wie bei Frauen und Männern. Ob Generation X, Y oder Z: Jede ist anders und braucht eine andere Betreuung.» Führe man gemischte Teams, müsse man die Komfortzone ein Stück weit verlassen und auch mal ein bisschen ausprobieren. «Mischt man neben den Geschlechtern aber auch die Generationen, ergibt sich eine schöne Diversität. Und die ist gut für jeden Betrieb.
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