Es ist klar: Die UBS braucht einen neuen Präsident. Axel Weber tritt an der nächsten Generalversammlung im Frühling zurück. Egon Zehnder ist mit der Nachfolge betraut. Nun könnte nach Weber ein grosser Name der Schweizer Finanzszene den Platz einnehmen: Philipp Hildebrand, ehemaliger Präsident bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Weber und Hildebrand hätten sich kürzlich auch getroffen, berichtet. «Finews.ch».

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Hildebrand ist der breiten Öffentlichkeit vor allem als ehemaliger SNB-Direktor bekannt. Er sass von 2003 bis 2012 im Direktorium der SNB, danach als Präsident. Schliesslich musste er 2012 wegen Vorwürfen des Insiderhandels den Hut nehmen. Philipp Hildebrand wurde später zwar sowohl SNB-intern als auch juristisch entlastet, aber noch einige können sich an die «Affäre Hildebrand» erinnern. 

Die Nummer 2 als Vice Chairman bei Blackrock wollte im vergangenen Jahr den Vorsitz der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) – es gelang ihm nicht. Auch bei der Credit Suisse wäre er als Präsident möglich gewesen. Jetzt ist der Portugiese António Horta Osório Präsident. 

(tdr)