Es sind Bilder, die so wohl kaum jemand mit Nestlé in Verbindung bringen würde: Magerwiesen, so weit das Auge reicht; Stöcke mit wilden Beeren, seltene Schmetterlinge und ein Gehöft, das sich wie in einem Roman von Jeremias Gotthelf in eine Mulde duckt. Die wenigen Felder wirken etwas zerzaust, landwirtschaftliches Gerät gibt es kaum. Dafür dreht hoch oben in der Luft ein ­Milan langsam seine Runden.

Nestlé – nachhaltig und natürlich. Bislang ist das vor allem ein Versprechen, eine Ansage von der Kommandobrücke in Vevey, bei dem noch nicht klar ist, wie es genau umgesetzt werden kann.In der Domaine d’Henniez aber, dem Quellgebiet des zu Nestlé gehörenden Mineralwassers aus der Waadtländer Broye, übt der Grosskonzern schon sehr konkret, wie sich Big Business und Big Nature vereinen lassen.