Das Medizintechnikunternehmen Ypsomed baut seine Insulinpen-Produktion in Solothurn aus. Das schafft 40 neue Vollzeitstellen, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. Ein Grosskunde erhöhe seine zukünftigen Produktionsmengen von Injektionssystemen, hiess es zur Begründung. Der Ausbau in der Produktion bedeute einen «zusätzlichen stabilen Umsatzbeitrag».

Zudem sollen rund 110 Arbeitsplätze vom Hauptsitz in Burgdorf nach Solothurn verschoben werden. Dabei handle es sich hauptsächlich um Mitarbeitende aus den Bereichen Produktmanagement, Mechanik, Hard- und Softwareentwicklung, Logistik, Regulationswesen und Qualitätswesen, so die Mitteilung.

Ypsomed besitzt laut den Angaben in Solothurn mehrere Bürogebäude, die bis Anfang des Jahres fremdvermietet waren. Diese Büroräume würden nun von Ypsomed selber belegt.

Michel prüft Wegzug aus dem Kanton Bern

Total beschäftigt Ypsomed derzeit 1604 Personen, 1089 davon in der Schweiz. Es sei geplant, in den kommenden drei Jahren insgesamt gegen 300 neue Stellen in der Schweiz zu schaffen, sowohl am Standort Solothurn, als auch am Hauptsitz in Burgdorf.

Solothurn könnte für Ypsomed noch stärker an Bedeutung gewinnen. Unternehmenschef Simon Michel liebäugelt nämlich damit, den Steuersitz nach Solothurn zu verlegen.

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