Zu Beginn der Partie FC Aarau gegen den FC Basel legten die Aargauer durch eine Standardsituation vor - sie gingen früh 1:0 in Führung. In der Folge legten die Basler jedoch ein Scheit nach und wendeten noch vor der Pause das Blatt mit zwei Toren zur 2:1-Führung. Beim 1:1 hängte Serey Die Aarau-Goalie Lars Unnerstall eine rein, bei der der Torhüter nicht gut aussah. Später doppelte der Argentinier Matias Delgado zur Führung nach.

In der zweiten Halbzeit machten die Basler alles klar - das dritte Tor, erzielt durch Dauerbrenner Valtenin Stocker, bedeutete den Gewinn der Schweizer Meisterschaft. Da konnten die Basler kurz vor Ende auch noch einen Penalty kläglich verschiessen.

Der Sieg in Aarau bedeutet bereits den fünften Meistertitel in Folge für den FCB – schweizweit ein Rekord. Die letzten zwei Jahre hätten die Bebbi mit dem Cupsieg auch das Double holen können - beide Male scheiterten die Basler an Zürcher Clubs: vergangenes Jahr den Grasshoppers, dieses Jahr am FC Zürich.

FC Aarau entschied das Meisterrennen

Die Grasshoppers gewannen zu Hause gegen Luzern 4:1 – ihr Sieg nützte nach der Schlappe im vorangegangenen Spiel gegen Aarau aber nichts mehr. Wie im Vorjahr beenden die Hoppers die Saison auf Platz 2. Der FC Aarau wurde damit zum unfreiwilligen Entscheider im Meisterrennen zwischen GC und dem FCB.

Nach dem Schlusspfiff stürmten Fans den Platz im Brügglifeld, einige FCB-Fans provozierten nach der Partie den FC-Aarau-Fanblock, die Polizei musste eingreifen.

(chb)