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In Florida steigt die Sorge wegen «Irma»

«Irma»: Dieses Bild zeigt die Auswirkungen des Sturms in der Dominikanischen Republik. Keystone

Der Wirbelsturm «Irma» könnte bald Florida erreichen. Die Bewohner des US-Bundesstaats wappnen sich für den Hurrikan – besonders gefragt ist dort jetzt ein Produkt.

Veröffentlicht am 08.09.2017

In Erwartung des Hurrikans «Irma» wappnen sich viele Menschen in Florida mit Hamsterkäufen. Schon um 5.30 Uhr morgens hätten Autofahrer für Benzin angestanden, berichtete der «Miami Herald». An Dutzenden Tankstellen sei der Treibstoff bereits ausverkauft.

«Kraftstoff ist sehr wichtig. Wir tun alles, um die Versorgung aufrecht zu erhalten», sagte Gouverneur Rick Scott am Donnerstag. So würden etwa Tanklastzüge von Polizeieskorten begleitet, um sie schneller zum Ziel zu führen. Auf einer Website können sich Anwohner informieren, wo aktuell Sprit verfügbar ist – mehr als die Hälfte der angezeigten Stationen war am Donnerstagnachmittag rot markiert.

Sperrholz und Batterien sind gefragt

«Wir haben gestern getankt, da war schon eine Schlange an der Tankstelle. Meine Frau war einkaufen, manches, sagte sie, war schon leer gekauft», sagte Winfried Wassermann, Pastor der deutschen Martin-Luther-Gemeinde Orlando, am Mittwoch im Hitradio Antenne 1. Örtlichen Medien zufolge bildeten sich lange Schlangen vor den Supermärkten. In Baumärkten sei zudem die Nachfrage nach Sperrholz und Batterien riesig.

«Viele haben sogenannte Storm Shuttle, Hurrikan-Paneele, die aussen an die Fenster genagelt werden. Sie bunkern sich ein und sie haben sich einen Fluchtweg ausgedacht. Es gibt hier die Evacuation Routes, die sind angezeigt», berichtete Wassermann. Im Ort Doral bei Miami gab ein Detailhändler Sandsäcke kostenlos aus. Nachdem diese zur Neige gegangen waren, erhielt laut «NBC» jeder, der einen Sack mitbrachte, den Sand kostenfrei. Angesichts der teils knapp werdenden Grundnahrungsmittel zeigten sich manche Anwohner verärgert über hohe Preise.

(sda/mbü)

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