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Drama
U-Boot-Fall: Frauenleiche ist vermisste Journalistin

U-Boot-Unfall: Rettungstaucher bei der Köge-Bucht. Keystone

Am Montag wurde in einer Bucht in der Nähe von Kopenhagen eine Leiche ohne Kopf, Arme und Beine gefunden. Die Polizei bestätigt nun: Es handelt sich um die vermisste schwedische Journalistin.

Veröffentlicht am 23.08.2017

Eine seit einer Fahrt mit einem Privat-U-Boot in Dänemark vermisste schwedische Journalistin ist tot. Ein an der Küste vor Kopenhagen gefundener weiblicher Torso wurde identifiziert. Es handle sich um die vermisste schwedische Journalistin Kim Wall.

Dies bestätigte die Kopenhagener Polizei am Mittwoch. Der Torso war am Montag nahe der Köge-Bucht südlich von Kopenhagen entdeckt worden. Es sei eine Leiche ohne Kopf, Arme und Beine, hiess es am Montagabend von Seiten der Kopenhagener Polizei.

Verdacht der fahrlässigen Tötung

Die 30-jährige Wall wurde gesehen, als sie am 10. August mit dem Tüftler Peter Madsen an Bord von dessen U-Boot "Nautilus" ging. Am selben Tag verschwand das selbstgebaute U-Boot. Die dänischen Streitkräfte starteten eine Suchaktion und orteten das Boot schliesslich rund 50 Kilometer südlich der dänischen Hauptstadt. Bootsbauer Madsen wurde gerettet, das U-Boot sank. Nach Überzeugung der Ermittler hatte Madsen es absichtlich versenkt.

Madsen hatte zunächst ausgesagt, er habe die 30-jährige Journalistin auf der Insel Refshaleöen bei Kopenhagen abgesetzt. Später gab er laut Polizei an, die Frau sei bei einem Unfall an Bord des U-Boots gestorben. Er habe die Leiche der Journalistin nach dem Unglück in der Köge-Bucht über Bord geworfen. Madsen steht unter dem Verdacht der fahrlässigen Tötung.

(sda/cfr/me)

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