Trotz Handelszöllen, geopolitischen Unruhen und Inflation war das Jahr 2025 für die meisten Anlegerinnen und Anleger mit einem Plus von rund 18 Prozent im Schweizer Markt hervorragend. Doch während das vergangene Jahr viele positiv überraschte, blickt etwa Raiffeisen Chief Investment Officer Matthias Geissbühler mit einer gewissen Zurückhaltung auf das Jahr 2026.
Die Wachstumsprognosen sind moderat und die geopolitischen Spannungen dauern an. Umso mehr sind Disziplin und fundierte Entscheidungen gefragt. Davon ist Roland Kläger, Leiter Asset Management bei Raiffeisen Schweiz, überzeugt und betont, dass gerade in solchen Phasen eine ruhige, strukturierte Herangehensweise den entscheidenden Unterschied macht.
Die Einschätzungen für 2026 sind bei Raiffeisen von Realismus geprägt. Roland Kläger hält fest, dass das globale Wirtschaftswachstum insgesamt positiv, wenn auch unterdurchschnittlich, ausfällt. Unterstützend wirken die gesunkenen Zinsen, welche die Märkte weltweit stabilisieren. Dennoch warnt der Anlagespezialist vor Selbstgefälligkeit: «Die Bewertungen gewisser Titel sind ambitioniert. Entsprechend müssen diese Unternehmen in einem anspruchsvollen Umfeld ihre Gewinne steigern, um der Bewertung gerecht zu werden.»

Für Roland Kläger, Leiter Asset Management bei Raiffeisen Schweiz, sind Disziplin und Diversifikation entscheiden für den Erfolg beim Anlegen.
Besonders im Bereich der Technologie-Titel, die viele internationale Indizes dominieren, sieht Raiffeisen Klumpenrisiken. Ein Rücksetzer in diesem Sektor könnte aufgrund des hohen Gewichts, insbesondere in den USA, den gesamten Index belasten. Daher setzt die Bank auf eine defensive Positionierung in weniger volatilen Sektoren wie Nahrungsmittel oder Pharma. Diese Branchen bieten die notwendige Stabilität, wenn die Euphorie in anderen Marktsegmenten nachlässt.
Für ihre Anlagekunden übersetzt Raiffeisen diese Markteinschätzung in eine Strategie, die stark auf den Schweizer Heimmarkt setzt. Rund die Hälfte der Aktienquote wird hierzulande investiert. «Die Schweiz verfügt über viele dividenden- und wachstumsstarke Unternehmen, etwa in Pharma und Medtech. Diese Firmen sind weniger von US-Zöllen betroffen und noch nicht überhitzt», erklärt Kläger.
Zusätzlich zur Aktienkomponente spielen Alternative Anlagen und Obligationen eine stabilisierende Rolle. «Beim Gold sehen wir aufgrund weiterer Zinssenkungen in den USA, den geopolitischen Spannungen und eines tendenziell schwächeren Dollars weiterhin Potenzial.» Immobilienanlagen und Obligationen dienen zudem als wichtige Puffer, um Schwankungen auszugleichen. Das Ziel ist ein ausgewogener Anlagemix, der über verschiedene Anlageklassen diversifiziert ist, um das Portfolio abzusichern.

Die Finanzmärkte sind komplex – umso wichtiger ist eine klare Herangehensweise beim Anlegen. Raiffeisen setzt auf eine bewährte Anlagephilosophie mit vier Grundpfeilern: Diversifikation, Transparenz, Disziplin und Verständnis. Was das konkret bedeutet und wie unsere Expertinnen und Experten diese Prinzipien täglich umsetzen, erfahren Sie an unserem digitalen Event am 26. Februar 2026.
Ein zentraler Aspekt für den langfristigen Erfolg ist die Definition und Einhaltung einer klaren Linie, der sogenannten strategischen Bandbreiten. «Das Wichtigste, wenn man sich ein Portfolio zusammenstellt, ist sicher die Strategie. Wie viele Risiken kann ich nehmen, wie viele Risiken möchte ich eingehen? Wie viel Unsicherheit und Wertveränderung vertrage ich in Geldfragen?», so Kläger. Die Strategie darf jedoch kein statisches Gebilde sein. Wenn sich im Umfeld der Anlegenden etwas ändert – etwa neue Pläne entstehen oder zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung stehen –, gilt es, die Anlagestrategie zu überprüfen.
Innerhalb dieser strategischen Bandbreiten findet die tägliche Arbeit statt: die taktische Ausrichtung. Das bedeutet, das Portfolio aktiv an das aktuelle Marktgeschehen anzupassen, ohne die langfristigen Ziele aus den Augen zu verlieren. Gerade turbulente Märkte bieten laut Kläger auch Chancen. Aktiv und selektiv zu sein, neue Rahmenbedingungen zu analysieren und sich richtig zu positionieren, sei zentral im Portfoliomanagement.
Um in solchen Zeiten nicht emotional zu reagieren, stützt sich Raiffeisen auf einen bewährten Prozess und vier zentrale Anlagegrundsätze. Roland Kläger erläutert diese Philosophie wie folgt: «Diversifikation stabilisiert Portfolios und reduziert Klumpenrisiken. Disziplin bedeutet, Emotionen auszublenden und konsequent am erprobten Prozess festzuhalten, der auf umfangreichen volkswirtschaftlichen und unternehmerischen Analysen basiert. Diese Ergebnisse gilt es stringent umzusetzen. Transparenz heisst, Entscheidungen nachvollziehbar zu fällen und zu kommunizieren. Verständnis bedeutet, auf komplexe Produkte, die sich in Stressphasen oft anders verhalten als erwartet, zu verzichten.»
Durch diesen strukturierten Ansatz stelle Raiffeisen sicher, dass die langfristige Strategie auch in volatilen Marktphasen stets im Vordergrund stehe.
Wer sich informiert, gewinnt Sicherheit und erkennt die langfristigen Chancen. Doch die aktive Auseinandersetzung mit den eigenen Investments ist anspruchsvoll. «Die nötige Breite und Tiefe erreicht man kaum ohne professionellen Anlageprozess. Analyse, Monitoring und Datenaufbereitung sind sehr aufwendig. Deshalb ist es sinnvoll, sich auf erfahrene Vermögensverwalterinnen und -verwalter zu stützen», sagt Kläger.
Hier setzt Raiffeisen als genossenschaftlich verankerte Partnerin an. Die Kombination aus regionaler Nähe und moderner digitaler Kompetenz ermöglicht eine Beratung, die auf das Verständnis für individuelle Bedürfnisse abzielt.
Besonders in einem herausfordernden Jahr wie 2026 bietet ein Vermögensverwaltungsmandat den Vorteil einer professionellen Steuerung und laufenden Überwachung. Mit Fokus auf Sicherheit, Beständigkeit und Vertrauen übernimmt Raiffeisen die tägliche Arbeit der Portfoliosteuerung, damit Kunden von einer Expertise profitieren, die weit über das hinausgeht, was im Alleingang möglich wäre.
Präsentiert von einem Partner
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
Kontakt: E-Mail an Brand Studio
