Die Adventszeit war mehrheitlich frühlingshaft warm, mit blauem Himmel, Sonnenschein und Weihnachtsdeko, die oft deplatziert wirkte. Inzwischen liegen die Feiertage hinter uns, das neue Jahr hat im Regen begonnen. Und es ist dunkel geworden. Morgens muss es schon nach acht sein, bevor man von Dämmerung sprechen kann und spätestens ab fünf am Nachmittag ist es wieder dämmrig, ab sechs Uhr tiefe Nacht.

Ist dann der Tag noch trübe oder regnerisch, fehlt das Licht den ganzen Tag. Der Körper reagiert. Das morgendliche Aufstehen wird zur ersten «Konsequenzprüfung» des Tages, trotz kalter Dusche (brrr) läuft die Uhr schneller als auch schon und auch der dritte Kaffee am Vormittag hat nicht die erwünschte Wirkung.

In der Mittagspause schweifen die Gedanken ab an die kuschelige Bettwäsche, die erst gestern neu aufgezogen wurde. Der Nachmittag ist vergleichbar und grosse Aktivitäten am Abend – geschenkt! Bei der Erledigung der täglichen Aufgaben ist Disziplin gefragt.

Natürliches Hilfsmittel gegen Müdigkeit

Jeder weiss, dass die Sonne um Weihnachten am Tiefsten steht und auch, was das bedeutet. Trotzdem – Eine sieht in den letzten Tagen noch mehr müde Gesichter und noch mehr schleppende Schritte als sonst. Menschen, die vor Aktivität sprühen, sind Mangelware.

Was also tun? Selbstverständlich gibt es Hilfsmittel, sei es aus der Apotheke oder aus der Tageslichtbirne. Es gäbe aber auch ein ganz natürliches: Den Winterschlaf. Lange schlafen, mit einem Auge blinzeln, wie der Tag aussieht, sich umdrehen und weiter schlafen. Das würde nicht nur den meisten Menschen richtig gut tun, es würde auch Energie sparen. Leider ist nicht überall auf der Welt Dämmerung und in unserer vernetzten Welt gibt es immer jemanden, der das Projekt eine Umdrehung weiter treibt. Da bleibt dann leider nur der Traum vom Winterschlaf. Schade eigentlich….

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