Das waren noch Zeiten: Vor wenigen Jahren, da lief der Bonuspool der Credit Suisse über. Im Honigtopf für Spitzenkräfte lagen stets zwischen 5 Milliarden (2010) und 3,2 Milliarden Franken (2021), die es unter den Topleute zu verteilen galt. Weniger war es bei der ungleich grösseren UBS. Doch 2021 drehte der Wind. Ab dann wuchs der Bonustopf bei der UBS, während jener der CS schrumpfte. Das zeigt eine Berechnung der «Handelszeitung».

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2021 gab es bei der CS gerade noch 2 Milliarden Franken an flexiblen Lohnbestandteilen, bei der UBS ging der Trend in die entgegengesetzte Richtung: Dort schwoll der Bonustopf auf umgerechnet 3,5 Milliarden Franken an. Letztes Jahr ging die Schere zwischen den beiden Banken noch stärker auf, wie die Jahresberichte zeigen: Bei der UBS blieb der Pool fast stabil (3,3 Milliarden), bei der CS wurde er weiter kleiner und erreichte zuletzt knapp 1,6 Milliarden. Der Bonus-Leader von gestern ist der Bonus-Looser von heute.

Stefan Barmettler HZ
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