Sergio Ermotti, der seit Anfang April wieder als Konzernchef der Grossbank UBS waltet, gibt den Präsidentenposten beim Rückversicherer Swiss Re per Ende 30. April ab. Damit übergibt er das Amt vorübergehend an seinen Vize Jacques de Vaucleroy.

Dieser wird die Suche nach einem Nachfolger leiten. Ermotti trete somit nach Ablauf der vereinbarten Übergabefrist als Präsident zurück, um sich auf seine Rolle bei der UBS zu konzentrieren, teilte die Swiss Re am Donnerstag mit. Laut Jacques de Vaucleroy, Vizepräsident und Lead Independent Director, hat die Suche nach einem Nachfolger begonnen.

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Es sei eine grosse Ehre für ihn gewesen, in den vergangenen zwei Jahren den Verwaltungsrat der Swiss Re zu führen, liess sich Ermotti in der Mitteilung zitieren. «Die strategischen Ziele von Swiss Re sind klar, und ich bin überzeugt, dass das Unternehmen bestens positioniert ist, um erfolgreich zu sein.»

Ermotti war - nach der Ankündigung, dass die UBS die Credit Suisse übernehmen wird - kurzfristig erneut als CEO der UBS engagiert worden. Bei der Bekanntgabe des CEO-Wechsels an der Spitze der Bank hatte es geheissen, Ermotti werde als Swiss-Re-Präsident erst nach einer kurzen Übergabeperiode zurücktreten, um einen geordneten Übergang beim Rückversicherer zu ermöglichen.

Die UBS hatte Ermotti bereits von 2011 bis 2020 neun Jahre lang als Chef geführt, bevor er Swiss-Re-Präsident geworden ist.

(sda/rul)

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