Zackig ging die Regierung in Vaduz zur Sache: Als Russlands Truppen im Februar 2022 in der Ukraine einfielen, dauerte es bloss Stunden, bis die Regierung Klartext sprach. Ein illegales Vorgehen, und man werde die Sanktionen der EU vollständig und autonom nachvollziehen. Der Bundesrat in Bern brauchte zwei Tage länger, bis er sich zu Massnahmen entschloss.

Seither bemühen sich die Behörden in Vaduz, ja keinen Zweifel an ihrer Ernsthaftigkeit aufkommen zu lassen. Ein Sanktionspaket nach dem anderen wird aufgegleist. Mit Folgen für die Finanzwirtschaft. Simon Tribelhorn, Geschäftsführer des Liechtensteinischen Bankenverbands, sagt: «Die Banken bekennen sich zu einer vorbehaltlosen und konsequenten Einhaltung der internationalen Sanktionen.»

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Stefan Barmettler HZ
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