Das Paket kommt mit der Post und hat einen überraschenden Inhalt: ein Tütchen Chips sowie zwei kleine Flaschen Bier. Absender ist die neue Kollegin. Da niemand im Büro ist, kann sie sich nicht persönlich vorstellen und lädt stattdessen zum virtuellen Apéro ein – per Videokonferenz.

«Dann haben alle ihre Flaschen ausgepackt und sich zugeprostet», berichtet Stefan Vogler, Markenexperte aus Zürich und Teilnehmer an dem Apéro. Dem Unternehmensberater und Verwaltungsrat hat das kontaktlose Kennenlernen gefallen. «Man tut im Grunde alles, was man in der Kneipe tun würde – nur eben vor dem Bildschirm.»