Bei der Credit Suisse gibt es derzeit vieles mehrfach: Im Handel und der IT zum Beispiel teilen sich mehrere Teams die Arbeit auf, die untereinander keinen Kontakt haben. Eine Gruppe kommt ins Büro, während die andere Homeoffice macht – und am nächsten Tag umgekehrt. Die örtliche Aufteilung der Teams diene zur Eindämmung eines Ansteckungsrisikos, so ein Sprecher des Credit Suisse gegenüber der Handelszeitung. Eine vierstellige Anzahl von Angestellten sei betroffen.

Gerade der Finanzsektor greift zu dieser Notfallmaßnahme. Grossbanken wie JPMorgan, Goldman Sachs und Morgan Stanley haben ebenfalls sogenannte Split Teams eingerichtet, zuletzt der Liechtensteiner Krankenversicherer Concordia. Für die Mitarbeitenden können dadurch merkwürdige Situationen entstehen: Auf einmal dürfen Sie sich in der Kantine nicht mehr neben ihre Kollegen setzen, vom Händeschütteln mal ganz abgesehen. Tatsächlich könnte das jedoch nur eine erste Massnahme von vielen sein.