Ein Tag im Arbeitsleben des obersten Soldaten der Schweiz beginnt um 5.30 Uhr – nicht mit einem Kaffee in der Küche und schon gar nicht mit dem ersten Weckruf wie in der Rekrutenschule, sondern fertig aufgerüstet mit der Abfahrt des Dienstwagens, je nach Terminlage im Tenue A (Ausgangsanzug) oder C (Arbeitsanzug).

Ein Militärpolizist chauffiert Thomas Süssli von dessen Zuhause bei Sursee nach Bern; über die Autobahn, nicht durch das malerische Entlebuch oder Emmental. Im Fond blättert der Armeechef dann in den Unterlagen für den Tag, legt sich Strategien für anstehende Gespräche zurecht. Nach einer guten Stunde Fahrzeit stehen um 7 Uhr die ersten Termine an, oft inhaltliche Briefings oder Absprachen mit seinen Kommunikatoren.

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