Chopard, die Genfer Uhren- und Schmuckmanufaktur in Besitz der Familie Scheufele, ist eine vergleichsweise kleine Marke. Dass sie dennoch Weltruf geniesst, ist das Verdienst von Caroline Scheufele, Artistic Director und Co-Präsidentin der Maison. Sie hat Chopard als wichtigsten Partner des Filmfestivals in Cannes etabliert, das 2021 nach einem Jahr Pandemie-bedingter Pause «zum grossen Glück» (Scheufele) im Juli stattfindet. Scheufele stellt seit mehr als 20 Jahren die Trophäe Palme d’Or her.

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Und mit ihren Schmuckkreationen für den roten Teppich, ihren Partys und ihrem eigenen Award, der Trophée Chopard für junge Talente, zählt sie am Event an der Côte d’Azur heute zu den massgebenden und fest verankerten Akteuren. Ebenfalls allein ihr Verdienst ist es, dass Chopard, einst ein reiner Uhrenproduzent, überhaupt Schmuck herstellt, und das zudem höchst erfolgreich: Die von ihr verantworteten Damenkollektionen spielen von dem auf 500 Millionen Franken geschätzten Umsatz die Hälfte ein.