Es ist nur eine kleine Veränderung, ein einziger Rang, den die Schweiz verloren hat: Im jüngsten «World Digital Competitiveness Ranking», das die Lausanner Managementschule IMD jedes Jahr herausgibt, liegt die Schweiz neu auf Platz sechs.

Die Jahre davor rangierte sie auf Platz fünf. Nur ein Rang, und Platz sechs ist doch auch nicht schlecht – kein Grund zur Besorgnis also? Womöglich doch.

Denn eine weitere Studie kommt zur Erkenntnis, dass die Schweiz gerade an digitaler Wettbewerbsfähigkeit verliert: Im «Digital Riser Report» des European Center for Digital Competitiveness macht unser Land ebenfalls rückwärts, zum zweiten Mal hintereinander.

Allein in Europa geben 23 Nationen mehr Gas bei der Digitalisierung. «Kommen Sie in ein oder zwei Jahren zurück, und ich bin sicher, die Schweiz wird sich verbessert haben», sagt Bundespräsident Guy Parmelin dazu.

Aber Durchhalteparolen reichen nicht. Die Schweiz braucht Vorbilder. Wie jene 100 Digital Shapers, die wir auch dieses Jahr auszeichnen, inzwischen zum sechsten Mal.

Sie gehen voran bei der Gestaltung des Landes in der postanalogen Ära. Jetzt braucht es viele, die ihnen folgen. Damit die Schweiz bei der Digitalisierung den Anschluss nicht verliert.