Des Wechsel des bisherigen CEO Urs Riedener auf den Posten des VR-Präsidenten steht zwar aus Governance-Gründen in der Kritik, die Aktionäre hingegen sind beruhigt, dass er dem Unternehmen erhalten bleibt. «Emmi hat unter Riedener eine gewaltige Entwicklung gemacht», sagt Pirmin Furrer, Geschäftsführer der Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP), die mit einem Anteil von mehr als 53 Prozent Hauptaktionärin von Emmi sind.

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Furrer ist überzeugt, dass Riedener der «von langer Hand geplante Übergang» gut gelinge. Als neuen CEO wünsche er sich «einen zweiten Urs Riedener». Wer nachfolgen wird, will Emmi erst im nächsten Frühling kommunizieren. Als mögliche Kandidierende gehandelt werden Finanzchefin Ricarda Demarmels oder Riedeners Stellvertreter Marc Heim, der als Schweiz-Chef die grösste Region leitet. Riedener selbst sagt zu seiner neuen Rolle als VR-Präsident: «Ich sehe mich nicht als jemand, der operative Anweisungen geben wird, sondern vielmehr als Coach». 

 

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