Während Clanchef Pierre Landolt (64) gerade als Verkäufer eines rund 70 Millionen Franken teuren Pakets von Novartis-Aktien auffiel, heimste sein Neffe Christian Landolt in England zum Jahresbeginn eine weitere Auszeichnung für sein Hotel Whatley Manor ein. Die «Sunday Times» setzte die Brasserie Le Mazot in Landolts edler Herberge in der Rangliste «Ten of the best» auf den ersten Platz und schwärmte von der «warmen Atmosphäre eines Schweizer Chalets». Am Herd steht Chefkoch Martin Burge, der auch für das benachbarte Restaurant mit dem schlichten Namen «The Dining Room» seit 2009 zwei «Michelin»-Sterne führen darf. Noch der 2005 verstorbene Vater Marc-Edouard und dessen Frau Alix Landolt hatten die historischen Gemäuer mit rund 50 000 Quadratmetern Umschwung zwei Fahrstunden ausserhalb Londons zur Jahrtausendwende erworben. Sohn Christian Landolt war damals schwerpunktmässig als Vielseitigkeitsreiter auf der Insel unterwegs. Der Mittvierziger mass sich in Dressurviereck und Gelände oft mit der Princess Royal: Die Queen-Tochter Anne, eine gute Bekannte von Landolt, schaffte es als Military-Reiterin bis an die Europameisterschaft. 

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Vermögen: 5–6 Milliarden