Am Stammsitz des einstigen Briefmonopolisten Thurn und Taxis im bayerischen Regensburg fährt Fürst Albert von Thurn und Taxis im schnittigen Lamborghini schon mal vor, um Werbespots für seinen Rennfahrsponsor InterNetX abzuspulen. Im prunkvollen Schloss St. Emmeram hingegen und im weitläufigen Land- und Forstrevier herrscht weiterhin des Fürsten Mutter Mariae Gloria (52). «Die Mama ist wahnsinnig tüchtig», bezeugt der Stammhalter stolz und vertraute der Redaktion der «Mittelbayerischen Zeitung» an: «Deshalb mache ich noch meine eigenen Sachen.»

Volkswirtschaft und Theologie hatte der Junior im schottischen Edinburgh studiert, ehe er sich in der Zürcher Altstadt niederliess. Trotz Renn­erfolgen als Lambor­ghini-Pilot rangiert der angeblich begehrteste Junggeselle als formelles Oberhaupt des Clans auf der Bekanntheitsskala weit hinter der Mutter. Autogrammkarten werden auf der Homepage des Hauses Thurn und Taxis gegen Rückporto in Höhe von 1.50 Euro in Briefmarken ausschliesslich von «ID der Fürstin von Thurn und Taxis» feilgeboten – von Ihrer Durchlaucht. 

Vermögen: 2–3 Milliarden