Seit dem 8. Juli ist es verschwunden, das schwarz-graue Signet mit den zwei ineinander verschlungenen Buchstaben L und H. Der grösste Zementhersteller der Welt mit Sitz in Zug heisst nun einfach wieder nur Holcim statt Lafarge-Holcim wie seit der Fusion 2015. «Der Name war zu sperrig und transportierte zwei unterschiedliche Tonalitäten», begründet Holcim-CEO Jan Jenisch den Markenwechsel: «Und ein komplett neuer Brand wäre ökonomisch nicht zu rechtfertigen.»

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Lafarge wird jetzt nur noch auf den Produkten verwendet, neben Holcim, Aggregates Industries und Ambuja, die je nach Weltregion zum Einsatz kommen. Die Kosten für das konzernweite Rebranding (betroffen sind hauptsächlich Firmenschilder, Briefpapier, Visitenkarten und der Webauftritt) liegen im einstelligen Millionenbereich. Dennoch mussten die Aktionäre als Eigentümer und damit oberste Instanz in jedem Unternehmen über den Namenwechsel abstimmen.