Es ist die typische Anlegerphilosophie, deren sich VCs in der Schweiz und international bedienen: «Spray and Pray», also eine grosse Anzahl passiver Investments in ein Anlagevehikel packen in der Hoffnung, dass wenigstens eine der Firmen ein Erfolg wird und den Rest des Fonds mitfinanziert. «Das ist nicht mehr zeitgemäss», findet Max Meister und lanciert deshalb Koyo Capital. Statt wie üblich in zwei bis drei Dutzend Portfoliofirmen investiert der Fund nur in zehn. «Von denen sind wir dann aber wirklich überzeugt», sagt Meister, einst Gründer der Swiss Ventures Group: «Das ist ein fundamental anderer Approach, da wir so ein grösseres Gewicht auf dem Cap Table haben und uns stärker auf die Firmen konzentrieren und uns einbringen können.»

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Der Fund soll 50 Millionen Franken umfassen, macht pro Investment fünf Millionen – für die Schweiz eine rechte Ticketgrösse in der Frühphase. Thematisch stehen die drei Themenkreise Resilienz (Lieferketten- und Cybersicherheit, Web3), Exploration (Weltraumtechnik, Quantencomputing) sowie Robotik im Vordergrund. 80 Prozent des Geldes sollen in der Schweiz investiert werden. Besonders im Umfeld von ETH Zürich und EPFL Lausanne will Meister nach geeigneten Start-ups suchen. 

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Marc Kowalsky
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