Es gab eine Menge Gründe, dieses Ranking nicht zu realisieren. Zum einen reicht es auf die andere Seite des Epochenbruchs zurück, in die Zeit vor der Pandemie, als wir alle wie selbstverständlich die Welt bereisten und mit schwerelosem Hochgefühl statt mit beklommenem Abstandwahren in Hotels eincheckten.

Schlagartig wurde alles anders. Heute ist die Zukunft vieler Hotels und touristischer Angebote so ungewiss wie das Schicksal ungezählter Jobs und Existenzgrundlagen. Zwar haben inzwischen fast alle 300 Hotels im diesjährigen, erstmals auf Europa begrenzten Ranking wieder geöffnet und manche darunter sind fürs Erste sogar gestärkt aus der Krise herausgegangen, doch mag sich mancher die Frage stellen, ob die kritische Bewertung von Hotels angesichts der fragilen Sicherheit und der kaum zu überblickenden Weltlage nicht irrelevant und deplatziert scheint.

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