Der Schweiz droht künftig eine Stromknappheit. Alpiq-Chefin  Antje Kanngiesser will im ersten Quartal einen Vorschlag vorlegen, wie etwa Fotovoltaik, Wind- und Wasserkraft helfen, die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Gefragt sei ein systemischer Ansatz, sagt sie zu BILANZ. «Heute richten wir alle den Blick nur auf die Stromerzeugung, zentral sind jedoch auch die Stromspeicherung und die -einsparung.» Laut Kanngiesser soll auch die Wasserkraft ausgebaut werden.

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«Wir müssen darüber diskutieren, wo man Staumauern erhöhen könnte und in welchen Landschaften neue Kraftwerke denkbar sind.» Neue Atomkraftwerke indes sind nicht zu erwarten.  «Der Bau eines neuen Kernkraftwerks ist derzeit auch aus wirtschaftlicher Sicht nicht realistisch», sagt BKW-Chefin Suzanne Thoma. Bereits die Stilllegung des Kraftwerks Mühleberg sei unternehmerisch motiviert gewesen. Ähnlich sieht das Axpo-Chef Christoph Brand: «Der Strom aus den AKWs, die heute in Frankreich, England oder Finnland gebaut werden, ist viel teurer als Strom aus der Fotovoltaik.» 

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