Der Schweizer Möbelhersteller USM war bisher ein klassischer Büroausstatter. 80 Prozent waren traditionell Firmenkunden, vor einem Jahr waren es noch 60 Prozent. «Nun hat sich das Verhältnis gedreht», sagt Alexander Schärer, der das Unternehmen in vierter Generation führt. «Home ist jetzt mit mehr als 50 Prozent der grössere Absatzkanal.» Pandemie und Homeoffice haben dem Unternehmen mit 500 Mitarbeitenden nicht geschadet.

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Der Umsatz hob dieses Jahr um ungewöhnliche 35 Prozent ab. Er dürfte sich zwischen 200 und 250 Millionen Franken bewegen; konkrete Zahlen nennt Schärer nicht. Zwar rechnet er für nächstes Jahr mit einer Stagnation – Ende 2022 dürfte das Wachstum für die letzten drei Jahre im Schnitt dennoch 15 Prozent per annum betragen. Verbessert hat USM jüngst besonders den Onlineshop, der weltweit noch keine zehn Prozent erwirtschaftet. Das soll sich auch dank einem neuen Konfigurator auf der Website ändern: Kunden können damit ihr Möbel nach Belieben selbst zusammenstellen und es dank Augmented-Reality-Funktion in ihren Raum projizieren. «Der neue Onlinestore öffnet uns neue Märkte», sagt Schärer. 

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