Im Portfolio der Swatch Group stellt die Uhrenmarke Breguet die Spitze der Pyramide dar. Sie ist das Juwel, mit dem sich Nicolas G. Hayek 1999 einen lang gehegten Traum erfüllte, indem er die Firma aus dem Vallée de Joux von der Gruppe Investcorp erwarb. Sie komplettierte ein Gebäude, bestehend aus 17 Marken, das heute von der Billiguhr Swatch über das Zugpferd Omega alle in der Schweiz möglichen Preisklassen abdeckt. Breguet war Hayek Seniors Lieblingsmarke, in die er viel Herzblut steckte.

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Für besonderes Aufsehen sorgte sein ambitioniertes Projekt, Abraham-Louis Breguets komplizierteste tragbare Uhr nachzubilden, eine Taschenuhr, die 1783 beim Meisteruhrmacher für die glücklose Marie-Antoinette in Auftrag gegeben worden war und erst 1802 nach Marie-Antoinettes Tod unter der Ägide seines Sohns Louis-Antoine vervollständigt wurde. Im April 1983 war die Uhr aus dem Museum für Islamische Kunst in Jerusalem entwendet worden. Im Jahr 2004 beauftragte Hayek ein Team von Spezialisten der Marke Breguet, die verschwundene Uhr aufgrund überlieferter Pläne und Fotografien massstabsgetreu nachzubilden. Die fertige Uhr wurde 2008 an der Baselworld vorgestellt, kurz nachdem das Original 2007 in Israel wieder aufgetaucht war.