Die DS Super PH500M Sea Turtle Conservancy von Certina basiert auf einem Modell von 1968. Stylisch im Vintage-Look kommt das Zifferblatt in einem stattlichen Königsblau daher. Minutenzeiger und DS-Logo heben sich davon in einem markanten Orange ab. Komplementiert wird die Kombination von einem Edelstahlgehäuse mit einem Durchmesser von 43 Millimeter. Mit dem einseitig gespiegelten Saphirglas erreicht das Gehäuse eine Höhe von 14,95 Millimeter. 

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Diese Taucheruhr hat es in sich

Die DS Super PH500M STC ist eine Taucheruhr mit hohem Qualitätsstandard: Sie entspricht der ISO-Norm 6425. Gemäss Angaben von Certina ist sie bis 500 Meter wasserdicht und die Tauchzeit kann über die einseitig drehbare Aluminium-Lünette einfach eingestellt werden. Durch das Powermatic-80-Kaliber bietet die Uhr eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden. Im Inneren beherbergt der Zeitmesser eine durch DS-Prinzip geschützte magnetfeldresistente Nivachron-Spiralfeder.

Certina präsentiert das Sondermodell im Rahmen der Partnerschaft mit Sea Turtle Conservancy. Ein Teil des Erlöses wird der Naturschutzorganisation gespendet, die Forschung und Aufklärungsarbeit rund um die bedrohten Meerestiere betreibt sowie eine Auffangstation für kranke und verletzte Meeresschildkröten beherbergt. Dieses Engagement in Umweltschutz und Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in den für die Uhr verwendeten Materialien wider.

Passend zum Zifferblatt ist auch das Armband in Königsblau gehalten und besteht aus Plastik, der aus dem Meer gefischt wurde. Die Box, in der das unlimitierte Sondermodell daherkommt, besteht aus Bio-Baumwolle und recyceltem Polyester.

Blaue Taucheruhr von Certina SA für den Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Meeresschildkröten

Certina DS Super PH500M: Für das Armband der Taucheruhr wurden vor allem recycelte und Bio-Materialen verwendet.

Quelle: ZVG

Meeresschutz liegt im Trend

Certina ist nicht die einzige Marke, die Uhren für gute Zwecke lanciert hat. Tatsächlich scheint die Zusammenarbeit mit einer Wohltätigkeitsorganisation im Trend zu liegen.

Etwa bei Omega: Die Uhrenmarke ist Partnerin des Meeresforschungsinstituts Nekton. Um dessen Arbeit zu fördern, entstand die Omega-Seamaster-Kollektion, diese umfasst traditionelle Uhren wie die Seamaster 300 bis hin zu der Ploprof 1200.

Auch Breitling lässt es sich nicht nehmen, Schutzpatron der Weltmeere zu spielen. Im Jahr 2019 lancierte der Uhrengigant eine limitierte Sonderedition namens Superocean Heritage, um die Aktivitäten der Ocean Conservancy zu unterstützen. Dabei handelt es sich um eine Naturschutzorganisation, die sich für die Sauberkeit der Strände einsetzt. Entsprechend dazu war der Launch-Event auf Bali auch gleich eine Aufräumaktion einesTraumstrands.

Ein ähnliches Vorhaben wie die Ocean Conservancy hat auch das Projekt Clean Ocean, welches von der in Hölstein BL gelegenen Manufaktur Oris unterstützt wird. Daraus resultierte eine limitiere Sonderedition Clean Ocean mit einem Medaillon aus gefischtem Meeresplastik auf der Rückseite.

Zenith: Keine Box, dafür ein Baum

Trotz dem aktuellen Hype um Taucheruhren für die Wohltätigkeit, gibt es auch Uhrenmarken, die sich auf andere Weise einem Purpose widmen. Zenith hat eine Partnerschaft mit Extreme E, einer Rennserie, die Rallys ausschliesslich mit Elektrofahrzeugen organisiert. Für jedes Rennen produziert Zenith eine Sonderedition. Die nächste Uhr DEFY Extreme E Copper X Prix erscheint im September dieses Jahres. Des Weiteren bietet Zenith ihren Käuferinnen und Käufern an, auf herkömmliche Verpackungen zu verzichten und stattdessen mit dem Preis für diese einen Baum zu pflanzen.

Eine Investition nicht nur für den Uhren-Aficionado, sondern auch für die Umwelt.