Was für Wein gut ist, so werden sich die Ingenieure damals gedacht haben, kann auch einer Uhr zum Wohle gereichen – Kork nämlich. Kork verschliesst seit jeher Weinflaschen sicher und effizient, bei Mido wurde das natürlich Material 1930 als perfekt funktionierende Dichtung für Uhren entdeckt. 1934 baute man das Kork-Kronendichtungssystem, später Aquadura genannt, in das Modell Multifort ein, ein wichtiger Meilenstein der Marke.

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Zum Beweis, dass die Uhr auch unter extremsten Bedingungen einwandfrei funktioniert, liess Mido das Modell durch die New Yorker «Electrical Testing Laboratories» buchstäblich foltern. Unterwasser-Tests wurden während über Tausend Stunden in Süss- und Salzwasser durchgeführt, die Uhren mussten überdies zehn mal 15 Minuten einer Hitze von 50°C und anschliessend einer Kälte von – 40°C trotzen.

mido
Quelle: ZVG
Steckbrief: Mido Ocean Star Tribute Gradient

Durchmesser: 40,5 Millimeter

Werk: Automatik Mido Kaliber 80 (Basis ETA C07.621) mit 80 Stunden Gangreserve.

Preis: 870 Franken

Mit dem Modell Ocean Star Tribute Gradient präsentiert die 1918 gegründete Marke aktuell eine Uhr, die stark an die ersten Sporttaucheruhren der 1960er Jahre angelehnt ist. Das gilt ganz besonders für die wohltuend kleine Grösse (40,5 Millimeter Durchmesser) sowie die Anmutung des Zifferblattes mit einem Farbverlauf von Rot bis Schwarz unter dem Glass-Box-Saphirglas.

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Eine einseitig drehbare schwarze Aluminium-Lünette mit silberfarbigen Markierungen erinnert an das maritime Erbe des Modells. Nebenbei: Auch das Armband übernimmt die Attribute der Kautschukversion der 1960er Jahre, welches, so Mido, «bis ins kleinste Detail» reproduziert worden sei: Kreuzmuster, gerippte Ränder, Innenprägung und Perforation. Auf die Korkdichtung allerdings wurde verzichtet. Da gibt es heute bessere Lösungen.