Wer die Schweizer Uhrenindustrie verfolgt, könnte leicht zum Schluss kommen, dass Tradition alles ist. Heritage und Handwerk. Die Marken betonen ihre Historie, ihr traditionelles Knowhow, ihre Wurzeln. Dabei sind wir fast schon mitten im 21. Jahrhundert – und stehen kurz vor der Ausdehnung des Metaverse in den Mainstream. Ergo stellen sich Fragen: Wie sollen die alten, etablierten Uhrenmarken mit der neuen virtuellen Welt umgehen, wie sollen sie dort ihre Kundinnen erreichen, wie sollen sie ihre analogen Produkte in einem digitalen Paralleluniversum zugänglich machen und verkaufen?

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Anstösse dazu gibt es am Luxury Watch Summit am 1. September. Das Event wird organisiert von der Facebook-Mutter Meta, die bereits heute für viele Uhrenmarken und Uhrenfans von grosser Bedeutung ist, insbesondere über Instagram. Ebenfalls dabei: die Unternehmensberatung McKinsey.

Morin Oluwole Luxuschefin von Meta

Morin Oluwole: Die Luxus-Chefin von Meta wird am Luxury Watch Summit ein Keynote zum Metaverse moderieren.

Quelle: ZVG

Der Summit bietet in kompakter Form einen Einblick in das, was bereits heute möglich ist. Und einen Ausblick auf das, was noch kommen wird. Das Lineup der Speakerinnen und Speaker ist dabei erstklassig. Mit dabei sind unter anderem Morin Oluwole von Meta (sie ist Global Head of Luxury), dann der Uhrennarr Asher Rapkin, ebenfalls von Meta, der den Silicon-Valley-Uhrenfanclub Collective Horology mitgegründet hat, und der McKinsey-Partner Alexander Thiel. Aus der Uhrenindustrie selbst wird Lydia Foulon, Digitalchefin von Jaeger-LeCoultre, teilnehmen und über ihre Erfahrungen im Marketing mit Facebook und Instagram für eine Traditionsmarke berichten.

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