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Rundum nach Mass – Die wichtigsten Versicherungen für KMU

Allianz
Allianz Suisseam 30.08.2019
Allianz
Quelle: Allianz

Die Unternehmenslandschaft ist vielfältig wie nie. Und die Bedürfnisse der verschiedenen Branchen und Betriebe sind ebenso unterschiedlich wie komplex. Auch was den Versicherungsbedarf angeht. Es spielt eine wesentliche Rolle, ob ein Ein-Mann-Unternehmen Versicherungsschutz sucht oder ein Betrieb mit mehreren Mitarbeitenden. Ob es sich um einen Dienstleister, einen Handels-, Produktions- oder Handwerksbetrieb handelt.

Jedes unternehmerische Tun birgt unvorhersehbare Risiken. Gerade kleine und mittlere Unternehmen müssen im Ernstfall erhebliche finanzielle Einbussen hinnehmen. Und nicht selten sehen sie sich dadurch in ihrer Existenz bedroht. 

Keine Frage also, eine solide und umfassende Versicherungsdeckung ist wichtig. 

Versicherung für wen und wofür

Sinnvoll ist es, bereits in der Gründungsphase eines Unternehmens zu entscheiden, welche Versicherungen über die obligatorischen hinaus für das Unternehmen zweckmässig sind.
Dabei werden grundsätzlich zwei Versicherungstypen unterschieden: die Sozialversicherungen für den Unternehmer selbst und seine allfälligen Mitarbeitenden sowie die Betriebsversicherungen, die vor allem Sach- und Vermögensrisiken abdecken. 

Sozialversicherungen für KMU und deren Mitarbeitende

Die jeweils gewählte Rechtsform eines KMU gibt vor, welche Sozialversicherungen für den Unternehmer freiwillig und welche obligatorisch sind. So gelten für Inhaber von Aktiengesellschaften und GmbHs, die gleichzeitig Unternehmer und ihre eigenen Angestellten sind, die meisten Versicherungen als verpflichtend. Für ihre Vorsorge zum Grossteil selbst verantwortlich sind dagegen Inhaber von Einzelfirmen, Kollektiv- und Kommanditgesellschaften.

  • Obligatorische Unfallversicherung (UVG)
    Gemäss Schweizerischem Unfallversicherungsgesetz (UVG) sind alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle sowie gegen Berufskrankheiten versichert. Selbstständigerwerbende können sich freiwillig versichern. Die Leistungen der Unfallversicherung decken die Heilungskosten, Taggelder sowie die Rentenleistungen (IV-Rente, Witwen-/Waisenrente), die infolge eines Unfalls entstehen.

  • Krankentaggeldversicherung (KTG)
    Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet (OR 324a), seine Mitarbeitenden bei krankheitsbedingten Absenzen weiterhin Lohn zu bezahlen. Die Lohnfortzahlungspflicht ist zwar zeitlich befristet, dennoch kann sie ohne entsprechende Versicherungsdeckung zur Belastung werden.

    Eine Kollektiv-Krankentaggeldversicherung bietet die ideale Absicherung des Unternehmens, welches durch die Kosten der gesetzlichen bzw. der vertraglich vereinbarten Lohnfortzahlung belastet wird. Eine zusätzliche individuelle Erwerbsunfähigkeits-Rentenversicherung, die nach Ablauf der KTG (Wartefrist 730 Tage) eine entsprechende Rente leistet, kann über die 3. Säule (3a gebunden oder 3b freie Vorsorge) abgeschlossen werden.
  • Berufliche Vorsorge (BVG)
    Die zweite Säule im Schweizer Drei-Säulen-System, die Berufliche Vorsorge (BVG), ist als obligatorische Versicherung ein wichtiger Pfeiler des Schweizer Vorsorgesystems. Ziel der Pensionskasse ist es, für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch nach der Pensionierung den gewohnten Lebensstandard weitgehend aufrechtzuerhalten. Ab einem Einkommen über 85‘320.- CHF (max. anrechenbarer AHV-Lohn) wird eine überobligatorische BVG-Lösung empfohlen. Die versicherten Leistungen (IV-Rente, Witwen-/Waisenrente) sind bei der obligatorischen BVG-Lösung nur minimal und oft nicht optimal abgesichert. 

KMU-Betriebsversicherungen

Bei der Wahl der Betriebsversicherungen hat der Unternehmer einen grösseren Entscheidungsfreiraum als bei den Sozialversicherungen. Er kann festlegen, welche Risiken in welchem Umfang für sein Unternehmen abgedeckt werden sollen. Das ist sinnvoll, denn: Kein KMU ist gleich. Risiken, Schäden und Folgekosten können je nach Unternehmen und Branche sehr unterschiedlich sein. Eine präzise Risikoanalyse und die genaue Abwägung des Unternehmenspotenzials vor dem Versicherungsabschluss sind daher unerlässlich.

  • Sachversicherung
    Hierzu gehört die Gebäudeversicherung, die für Unternehmer mit einer eigenen Liegenschaft ratsam ist. Die Versicherungen der Fahrhabe und Einrichtungen (Maschinen, IT-Anlagen, Waren, Mobiliar usw.) beinhalten die Deckung von Schäden infolge Feuer und Elementar, Wasser, Diebstahl, Glasbruch. Flexible Leistungsbausteine wie Transport-, Maschinen- und Montageversicherungen schützen das Unternehmen bei der Spedition von Gütern beim Ausfall von Produktionsmaschinen oder bei Folgen von Montagefehlern.
    Je nach Branche schlägt der materielle Verlust bei beschädigten Gegenständen, Maschinen und Gebäuden unterschiedlich stark zu Buche. Somit weicht branchenspezifisch die erforderliche Deckung im Einzelfall erheblich voneinander ab. Aber auch die Folgekosten etwa für eine Entsorgung, Reinigung und Datenwiederherstellung sind mitunter beträchtlich. Denn nicht nur der Sachschaden selbst, auch der dadurch verursachte Umsatzausfall birgt relevante Kosten für das Unternehmen. Eine Betriebsunterbrechungsversicherung deckt solche mitunter stark belastenden finanziellen Folgen. 

  • Vermögensversicherung 
    Eine Vermögensversicherung beinhaltet die Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung. Fehler passieren und Schäden entstehen trotz grösster Sorgfalt. Falsch gelieferte Produkte, mangelhafte Ware, Fehlberechnung oder Fristversäumnisse – eine Berufshaftpflichtversicherung deckt Schadensansprüche Dritter bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden oder wehrt unbegründete Ansprüche ab. Die Mitarbeitenden sind automatisch mitversichert. Eine Betriebsrechtsschutzversicherung ist mit der heutigen Streitfreudigkeit eine sinnvolle Ergänzung.

    Ein langwieriger Rechtsstreit belastet kleinere und mittelgrosse Unternehmen sehr und bedroht nicht selten deren Existenz. Die Betriebsrechtsschutzversicherung unterstützt KMU im Streitfall; auch hier ist jedoch eine branchen- und bedürfnisspezifizierte Versicherungslösung zweckmässig. 
  • Cyberversicherung 
    Cyber-Security ist heutzutage ein branchenübergreifendes Thema. Selbst Firmen mit geringem IT-Aufwand werden bei Systemausfällen mit oft enormen Kosten konfrontiert. Daten vor Missbrauch und Verlust schützen, Unterstützung bei virtuellen Problemen, Übernahme von Kosten für die Wiederherstellung beschädigter Daten und Entschädigungen bei entstandenem Ertragsausfall – die optimale Cyberversicherungslösung richtet sich nach der individuellen Risikosituation und dem Bedarf des Unternehmens.

Fazit

So individuell wie ein KMU sind auch dessen Risiken. Nur mit einer sorgfältig an das Unternehmen angepassten modularen Versicherungsstruktur, bei der je nach Bedarf, einander ergänzende Versicherungsbausteine individuell zusammengestellt werden, ist es für ein KMU möglich, Krisenfälle professionell und erfolgreich zu meistern. Nur so wird ein Betriebsausfall so kurz wie möglich und der finanzielle Schaden gering gehalten. Und nur so wird unternehmerischer Erfolg von KMU nachhaltig geschützt und gefördert. 

Als umfassender KMU-Versicherer setzt die Allianz Suisse mit der modularen Komplettlösung CombiRisk Business neue Massstäbe. Mit nur einer einzigen Police werden Vermögens- und Sachwerte umfassend geschützt – ohne Deckungslücken und ohne Überschneidungen. Der optimale KMU-Rundumschutz für Betrieb und Gebäude.

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Quelle: Allianz