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Finanzlexikon

International Swaps and Derivatives Association

Definition

Die International Swaps and Derivatives Association (ISDA) ist eine Organisation, die sich im Wesentlichen dafür einsetzt, den außerbörslichen Handel mit Derivaten bzw. den Handel privat gehandelter Derivate auf vielfältige Weise zu vereinfachen und zudem sicherer als auch stabiler zu machen. Der Hauptsitz der International Swaps and Derivatives Association (ISDA) ist in New York.

Hintergrund

Zu der International Swaps and Derivatives Association (ISDA) zählen über 800 Mitglieder. Dazu gehören internationale und regionale Banken, Vermögensverwalter, Versicherungen und globale Organisationen.

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Rahmenverträge (Master Agreements)

Bekannt wurde die International Swaps and Derivatives Association im Wesentlichen durch die von ihr publizierten ISDA Master Agreements. Dabei handelt es sich um Rahmenverträge für den Handel bestimmter OTC-Produkte (Over The Counter), für den grundsätzliche Verpflichtungen zwischen den einzelnen Parteien definiert wurden. Die ISDA kann im Falle von Insolvenzen oder Umschuldungen in strittigen Situationen konsultiert werden, um zu klären, ob Kreditausfallversicherungen greifen sollen. Die Grundprinzipien des Master Agreements bestehen aus folgenden Punkten:

  • Standard-Rahmenvertrag (Master Agreement).
  • Anhang (Schedule) für Modifikationen und Ergänzungen.
  • Besicherungsanhang (Credit Support Annex).
  • Einzelne Bestimmungen (Confirmations) für einzelne Transaktionen.