Der Bitcoin ist auf dem Weg zu seinem besten Wochengewinn seit März: In dieser Woche stieg der Preis für die grösste Kryptowährung um rund 12 Prozent an.

Am Freitag notierte der Bitcoin kurzzeitig sogar über 22'000 Dollar. Doch weil die US-Aktien einbrachen, gab der Coin einige Gewinne wieder ab und bewegt sich seither bei etwa 21'700 Dollar.

Bitcoin ist allgemeinen Kräften unterworfen

Nachdem der US-Arbeitsmarkt zeigte, dass er stabil ist, schürte das die Ängste bei den Anlegern vor einer weiteren Zinserhöhung. Dadurch fielen der S&P 500 und der Nasdaq 100 zum ersten Mal seit fünf Tagen.

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Die Renditen von Staatsanleihen schnellten in die Höhe, und die zwei- und zehnjährige Renditekurve blieb den vierten Tag invertiert.

«Im Moment sind Bitcoin und die meisten anderen Vermögenswerte sehr stark den allgemeinen Kräften unterworfen, die uns allen durch ein schwieriges makroökonomisches Umfeld und eine aggressive US-Notenbank auferlegt werden», sagte Garry Krugljakow, Gründer des GOGO-Protokolls, eines Open-Source-DeFi-Protokolls für Vermögensverwaltung und Sparen.

Es gebe zu viel Unsicherheit. Doch der Bitcoin habe sich im Vergleich zu vielen anderen Vermögenswerten ziemlich gut gehalten. 

Kryptowährungen sind fast 1 Billion Dollar wert

Andere Token wie Ether, Avalanche und Solana hatten in den letzten Tagen ebenfalls einen starken Lauf. Sie trugen dazu bei, dass der Gesamtmarktwert von Kryptowährungen in den letzten 24 Stunden laut Coingecko-Daten um 1,4  Prozent auf fast 1 Billion Dollar gestiegen ist.

Dennoch scheinen die Aufsichtsbehörden über Ansteckungsgefahren besorgt zu sein, die von digitalen Vermögenswerten ausgehen.

Die stellvertretende Fed-Vorsitzende Lael Brainard sagte am Freitag, auch wenn die jüngsten Turbulenzen auf dem Kryptomarkt noch kein «systemisches Risiko» für das Finanzsystem im Allgemeinen darstellen, müssen die Behörden Regulierungslücken schliessen.

So können die Verbraucher geschützt und die Stabilität zu gewährleistet werden.

(Bloomberg/bsc)