George Thomson hat alleine in den drei Monaten zwischen dem 15. März und dem 15. Juni über 200 Trades abgeschlossen. Zum grössten Teil kaufte er Aktien, ab und zu Rohstoffe wie Öl, manchmal Kryptowährungen, dazwischen wettete er auf fallende und steigende Börsenindizes. Jede einzelne dieser Transaktionen wurde bis ins Detail von Tausenden Anlegern kopiert.

Zuletzt folgten 9200 im sogenannten «Copytrading» automatisch den Entscheidungen des 29-Jährigen. Thomson ist kein Anlageguru, aber bei Etoro eine Berühmtheit. Auf dieser Social-Trading-Plattform ist der in Florenz lebende Brite einer der meistkopierten «Popular Investors», mehr als 81 000 Anleger folgen seinen Kommentaren.

Nutzerzahlen steigen ständig

Trading-Plattformen für Kleinanleger befinden sich seit der Corona-Krise im Aufwind. Denn als die Welt stillstand, gab es genügend Zeit, sich mit Finanzen und den Börsen auseinanderzusetzen. So viele Menschen wie noch nie suchten im Internet nach Begriffen wie «Aktien» oder «Daytrading». Zudem waren die Kurse nach der jahrelangen Hausse wieder tiefer. Dieses Mal dabei sein, lautete die Devise.

Während professionelle Geldmanager skeptisch blieben und die Erholungsrally verpassten, griffen unerfahrene Anleger, in den USA abfällig als «Mom-and-Pop Investors» bezeichnet, beherzt zu. Auf Kleinanleger ausgerichtete Trading-Plattformen wie Robin Hood oder Etoro, die frei von Kommissionen meist über das Smartphone auch sehr kleine Investments in Aktien möglich machen, erlebten einen Run.

Bei der auf Europa und Asien fokussierten Etoro stieg die Zahl der Nutzer, die erstmals eine Einzahlung tätigten, in den ersten vier Monaten um über 400 Prozent.

George Thomson Ex-Revolut-Italien-Chef

George Thomson Ex-Revolut-Italien-Chef

Plattform: Etoro (seit März 2014)

Username: misterg23

Kopierer: 9100

Performance: laufendes Jahr 27%, 60% der Wochen gewinnbringend

Investiertes Kapital: 5–10 Mio. Fr.

Favoriten: Gold, Amazon, Regeneron

Handelsidee: Value-Ansatz, der auf steigende und fallende Kurse der verschiedensten Anlageklassen setzt. Fokus liegt auf Technologie.

Quelle: ZVG
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Angebot noch überschaubar

In der Schweiz ist das Angebot an Social-Trading-Plattformen noch sehr überschaubar. Neben Etoro fällt noch das Wiener Start-up Wikifolio.com in diese Kategorie.

Bei Wikifolio werden die Depots der Trader nicht wie dasjenige von George Thomson automatisch kopiert, sondern als Wikifolio-Zertifikate emittiert. Auch hier werden die Deals unmittelbar nach deren Umsetzung veröffentlicht und oftmals kommentiert.

Nicht nur bei den Newcomern an der Börse kommen Plattformen, bei denen man anderen Tradern auf die Finger schauen, sich austauschen oder sie wie im Falle von Etoro gleich kopieren kann, gut an.

Auch Wikifolio macht als Ideenquelle Sinn. Einmal angemeldet – Mailadresse und Passwort reichen –, öffnet sich der Blick in mehr als 23 000 Wikifolios und die eben abgeschlossenen Deals. «Das Ausmass an Transparenz ist weltweit einzigartig», sagt Wikifolio-Chef Andreas Kern stolz.

Traden über Youtube und Social Media

Ein grosser Unterschied zum professionellen Fondsmanager ist der direkte Draht zum Geldmanager. Fondsmanager bekommen nur die wenigsten Investoren zu Gesicht. Auf Social-Trading-Plattformen wird via Kommentarfunktion kommuniziert und selbst die trivialste Frage beantwortet. Käufe und Verkäufe werden von den Popular Investors meist gepostet. Die Trader halten zudem über YouTube-Channels, Newsletter und Blogs zu ihren Investoren Kontakt.

«Ich würde mit keinem professionellen Fondsmanager tauschen.»

Etoro-Trader Thomson wuchs in Italien auf, ist aber Brite. Seit zwei Jahren lebt er wieder in Florenz. Dort hat er die Corona-Krise früh und intensiv miterlebt. Seine chinesische Freundin hat die Nähe zum Thema noch verstärkt. Schon im Februar setzte er mit Leerverkäufen auf fallende Kurse. Während der SMI im März um über 5 Prozent nachgab, stieg der Wert von Thomsons Portfolio um 24 Prozent.

Ein Wirtschaftsstudium hat er zwar absolviert, aber das hält er für graue Theorie und schon fast für einen Nachteil. Es gehe vielmehr um die Erfahrungen, die man auf den Märkten sammle – und viel Psychologie. Auch wenn Thomson immer wieder mal den Frust eines Kopierenden zu spüren bekommt, der zum falschen Zeitpunkt eingestiegen ist, würde er «mit keinem der professionellen Fondsmanager tauschen wollen».

Beim Investieren ist er in der Wahl der Anlageklassen völlig frei. So befinden sich in seinem Portfolio nicht nur Aktien, sondern auch Rohstoffe wie Gold oder Kryptowährungen. Ob er auf fallende oder steigende Kurse setzt, alles verkauft und nur noch Bares hält, gibt ihm keiner vor.

«Mir wird schwindlig, wenn ich die Kurse mancher Techaktien sehe.»

Bizarre Märkte

Im April und Mai fiel Thomson wieder hinter den Markt zurück. Denn der rasanten Erholung der Börsenkurse traut er nicht. «Die Märkte verhalten sich bizarr. Es ist sehr offensichtlich, wie wenig die Kurse noch mit den Fundamentaldaten zu tun haben.

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Die Märkte sind unglaublich überbewertet. Die Frage ist nicht, ob der Crash kommt, sondern nur wann», sagt er. Gold ist in seinem Portfolio die grösste Position.

Verdient Etoro am Spread, also der Spanne zwischen Angebots- und Nachfragekurs, wird bei Wikifolio eine Zertfikategebühr von 0,95 Prozent fällig. Der Trader selbst wird bei Etoro von Etoro bezahlt (mit 2 Prozent vom verwalteten Vermögen und einem Fixum), während die Wikifolio-Trader vom Käufer des Zertifikates einen Teil der Gewinne (5 bis 30 Prozent) einbehalten. Hohe Performancegebühren sind nur bei grossem Aufwand gerechtfertigt.

Durch die Zertifikategebühr und die von den Tradern selbst festgelegte Performancegebühr sind Wikifolios nicht gerade günstig. Wie bei allen Zertifikaten trägt der Käufer ein Emittentenrisiko. Herausgeber der Zertifikate ist Lang & Schwarz.

Zur Absicherung der Verpflichtungen verpfändet das Emissionshaus sämtliche Wertpapiere der Wikifolios und Geldkonten, die zur Erfüllung der Verpflichtung gehalten werden.

Um 150 Prozent zugelegt

Im Sommer 2016 stellte Stefan Waldhauser sein Wikifolio High-Tech Stock Picking live. Seither hat das Portfolio über 150 Prozent zugelegt. Der Deutsche ist auf der Plattform Wikifolio ähnlich populär wie Thomson auf Etoro. In sein Depot werden von Tausenden Anlegern über zehn Millionen Euro investiert. Rund 10 000 Anleger folgen seinen Kommentaren.

Waldhauser investiert in Technologiewerte und ist in diesem Feld ein Experte. Die Chance, dass die Anlageideen fundiert sind und sich rechnen, steigen, sobald die Trader vom Fach sind. Jahrelang arbeitete der gelernte Wirtschaftsmathematiker im Technologie-Mekka Silicon Valley. Waldhauser hat ein eigenes Softwareunternehmen aufgebaut und 2013 an eine Firma aus dem Valley verkauft. Ausgestiegen ist er «mit einer Stange Geld» und einem Rucksack voller Erfahrungen und Kontakten in die USA.

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Schon bevor er seine Firma in Geld verwandelt hat, war die Börse Waldhausers Leidenschaft. Er hat auch Glück: Technologie ist in dieser Erholungsrally besonders gefragt und hat auch sein Depot auf einen Rekordstand gebracht. Das geht ihm schon zu weit. «Mir wird schwindlig, wenn ich die Kurse mancher Techaktien sehe», sagt er. Kurzfristig rechnet er mit deutlichen Rückschlägen.

Stefan Waldhauser Ehemaliger Softwareunternehmer

Stefan Waldhauser Ehemaliger Softwareunternehmer

Plattform: Wikifolio

Username: stwBoerse

Name Produkt: High-Tech Stock Picking (seit 1.9.2016)

Follower: über 10 000

Performance: 1 Jahr: 24,4%

Durchschnittl. jährl. Performance seit 1.9.2016: 26,3%

Investiertes Kapital: 11,3 Mio. Fr.

Favoriten: Nutanix, Pure Storage, Opera, Baidu, Alteryx

Handelsidee: Mit umfangreichem Tech-Know-how besonders aussichtsreiche Technologieunternehmen zu finden.

Quelle: ZVG

Stefan Waldhauser ist kein kurzfristiger Spekulant, sondern langfristiger Investor. Geduldig wartet er, bis Technologien die Schwelle zum Massenmarkt erreicht haben. Er kauft sich frühestens ein halbes Jahr nach Börsengang ein. Das ist der Zeitpunkt, zu dem Insider erstmals verkaufen dürfen. Dabei ergeben sich oftmals Rückschläge, die Waldhauser gezielt nutzt.

«Auch wenn man erst später nach dem Börsengang einsteigt, kann man schöne Renditen erwirtschaften», sagt er. Alteryx, Baidu, Pure Storage und Opera sind die grössten Positionen in seinem Portfolio. Wie es sein soll, hält er diese Aktien auch für die aussichtsreichsten Werte.

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Profitabler als Profis

Sich Ideen bei Tradern für das eigene Portfolio zu holen, ist das eine. Sein Geld von Hobbyhändlern verwalten zu lassen, schon eine ganz andere Geschichte. Doch den Vergleich mit Profis brauchen zumindest die erfolgreichen Wikifolio-Trader nicht zu scheuen. «Die grösseren Wikifolios bringen höhere Gewinne ein als die meisten von professionellen Managern verwalteten Fonds», sagt Finanzprofessor Thorsten Hens. Das ist ein Zwischenergebnis einer bis 2021 laufenden Untersuchung.

Auch in diesem turbulenten Börsenjahr haben sich die Wikifolio-Trader offenbar gut geschlagen. «68 Prozent der Wikifolios mit mehr als 100 000 Euro Investitionen lagen per 5. Juni vor dem DAX als der relevantesten Benchmark.

Nimmt man sämtliche Wikifolios, sind es immer noch 64 Prozent», sagt Wikifolio-Chef Andreas Kern. Langfristig bleiben 90 Prozent der Fondsmanager, nicht zuletzt wegen der hohen Produktkosten, hinter der Benchmark zurück.

Christian Thiel hat seine Benchmark in den vergangenen sieben Jahren abgehängt. Dabei ist der 59-Jährige hauptberuflich Single- und Paarberater. Vor Jahren begann der Berliner, seine Erfahrungen bei seiner privaten Geldanlage aufzuschreiben. Der Blog «Grossmutters Sparstrumpf» entstand und wurde beliebt. Jeden Tag beschäftigt er sich eine Stunde mit den Märkten und seinen Anlagen.

Um einen Beleg für seine Erfolge an den Börsen zu haben, trat er Wikifolio bei. Seit dem 13. Januar 2016 ist sein Wikifolio Global Champions live und hat in dieser Zeit 89 Prozent zugelegt. «Dafür lohnt sich der Aufwand», sagt Thiel. Umgerechnet 5,2 Millionen Franken haben Anleger in das Zertifikat, das seine Strategie abbildet, investiert.

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Christian Thiel, Paartherapeut

Christian Thiel, Paartherapeut

Plattform: Wikifolio

Username: sparstrumpf

Name Produkt: Global Champions ( seit 13.1.2016)

Performance: 1 Jahr: 18,7%

Durchschnitt seit 13.1.2016: jährlich 16,1%

Investiertes Kapital: 5,2 Mio. Fr.

Favoriten: Apple, Amazon, Mastercard, Facebook, Wirecard

Handelsidee: Die besten Aktien der Welt zu finden, die von Megatrends profitieren. Lieblingstrend: In diesem Jahrzehnt steigen zwei Milliarden Menschen in die Mittelschicht auf.

Quelle: ZVG

Während viele seiner Investoren das Weite suchten, liess sich der studierte Philosoph von der Panik an den Börsen nicht aus seinem Konzept bringen. In seinem Berliner Lieblingscafé hängt ein Sticker mit dem Spruch: «Keep calm und wash your hands».

Thiel hielt sich daran und verkaufte seine Aktien nicht. «Die grossen Spieler an der Wall Street machen die Kurse. Wenn die sagen, es ist Panik, dann werden die dafür sorgen, dass die Panik grösser wird. Wir können nur ruhig bleiben», sagt er. Wichtig sei, der eigenen Strategie zu folgen.

Thiel investiert langfristig und setzt auf Megatrends. «Mein Lieblingstrend: In diesem Jahrzehnt werden zwei Milliarden Menschen in die Mittelschicht aufsteigen. Die brauchen eine Kreditkarte von Mastercard und gehen mit den Schuhen von Nike laufen.» Für das Timing hat Thiel auch die Gründer im Blick. «Wenn der Gründer Milliardär geworden ist, fange ich an zu investieren», sagt der Deutsche.

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«Wenn der Gründer eines Unternehmens Milliardär geworden ist, fange ich an zu investieren.»

Grossteil verliert Geld

Investoren wie Thiel sind die Ausnahme. Der Grossteil der Trader verliert über längere Frist Geld. Besonders erfolgreiche Händler sind möglicherweise nur zur richtigen Zeit im richtigen Sektor, wie zuletzt Technologie, investiert, oder hatten bei der Auswahl Glück. Wie immer in der Geldanlage lässt die Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die Zukunft zu.

Wer sich von den Tradern nicht nur Ideen holen, sondern per Copytrading in sie investieren will, sollte pro Trader nicht zu grosse Summen riskieren. Bei Etoro können auch nur 200 Dollar je Trader investiert werden.

Theoretisch wäre es möglich, 100 Trader zu kopieren und so zu diversifizieren. Der Aufwand, die Besten zu finden und zu kontrollieren, dürfte sich aber kaum rechnen.

Gegenpol zu Privatbanken

«Wir wollen die Finanzmärkte für jedermann öffnen. Wir sind der Gegenpol zu abgehobenen Privatbanken, die Kunden erst ab 500 000 Franken akzeptieren», sagt Dennis Austinat. Er ist bei Etoro für Deutschland, die Schweiz und Österreich verantwortlich. Austinat betreut die Märkte von Israel aus. In Zukunft soll es in seiner Region einen Standort geben. In der Schweiz sei der Trend des Copytradings «noch nicht angekommen».

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Eine Ausnahme auf der Wikifolio-Plattform ist Sarah Gilgen. Die 28-Jährige ist stellvertretende Leiterin der Einwohnerdienste Ostermundigen, meldet an und ab, bereitet Abstimmungen und Wahlen vor und kümmert sich um die Lernenden. Doch nach der Arbeit beschäftigt sie sich mit Aktienhandel und und diverse Unterbrechungen der Lieferketten», sagt sie.

Schon am ersten Tag der Korrektur schichtete sie um und baute den Cashbestand auf bis zu 80 Prozent aus. Aktuell sieht Gilgen den Markt noch auf hohem Niveau, das die Unternehmen mit ihren Gewinnzahlen wohl nicht bestätigen können. «Ich bevorzuge derzeit grosse, bodenständige Unternehmen mit einer gewissen Substanz.» In ihrem Wikifolio Future19 haben Moody’s, Microsoft und Nestlé den grössten Anteil.

Sarah Gilgen

Sarah Gilgen Stv. Leiterin der Einwohnerdienste Ostermundigen

Plattform: Wikifolio

Username: Royah

Name Produkt: Future19 (seit 8.3.2019)

Performance: 10,8% (seit 17.11.2019)

Investiertes Kapital: 0 (bislang hat Gilgen nur eigenes Vermögen investiert)

Grösste Investments: Moody’s, Microsoft, Nestlé und Tesla

Handelsidee: Performanceorientierte Strategie. Schwerpunkt Schweiz und USA.

Quelle: ZVG

Das Kopieren von Portfolios mit kleinen Summen wird durch das «Fractional Shares Trading» möglich. Dabei verkaufen Broker auch Bruchteile von Aktien. Etwa für 50 Dollar ein Fünfzigstel der 2500 Dollar teuren Amazon-Aktie. Im Copytrad0ing liegen die Summen je kopiertem Einzeltitel sogar noch weit darunter.

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Da der Aktienhandel bei Etoro abgesehen vom Spread gebührenfrei ist, stehen die Kosten nicht im Wege. «Bei Aktien verdienen wir nichts. Unsere Einnahmen kommen aus Hebelfinanzierungen (CFDs) und Spread Commission (Kryptos)», sagt Austinat von Etoro.

«Ich bevorzuge derzeit grosse, bodenständige Unternehmen mit einer gewissen Substanz.»

1400 Anleger kopieren @onegirl

Die Britin Lena Virginia Birse aus Bristol ist auf der Plattform Etoro als @onegirl bekannt. Über 1400 Anleger kopieren ihr Portfolio, fast 400 kamen allein in der zweiten Juniwoche dazu. Mehr als 25 000 folgen ihren Kommentaren.

Birses Ehemann versie vor allem Quartalsberichte und ist viel auf Websites wie «The Motley Fool» oder «The Street» unterwegs. Wie viel Zeit sie für ihr Börsenhobby verwendet, weiss sie nicht. «Ich liebe den Markt und das Investieren, es fühlt sich nicht wie Arbeit an.»

Lena Virginia Birse

Lena Virginia Birse Digital Content Creator

Plattform: Etoro (seit Okt. 2014)

Username: @onegirl

Kopierer: 1480

Performance: laufendes Jahr 37%, 65% der Wochen gewinnbringend

Investiertes Kapital: 2–5 Mio. Fr.

Favoriten: Amazon, Mastercard, Nvidia, Apple, Facebook, Microsoft, Mercado Libre

Handelsidee: Langfristig in Wachstumsaktien investiert. Fokus USA. Keine Wetten auf fallende Kurse.

Quelle: PD
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Auch ohne Finanzstudium ist Birses Leistungsausweis beachtlich. 2019 hat sie eine Performance von 46 Prozent zustande gebracht. Dieses Jahr liegt ihr auf Techwerte fokussiertes Portfolio über 30 Prozent im Plus.

Anders als viele Etoro-Trader setzt sie nie auf fallende Kurse, sondern kauft nur zu. Den jüngsten Ausverkauf hat sie als Gelegenheit genützt. «Wenn es billig wird, sollte man shoppen gehen», sagt Birse.