Vor drei Jahren begann Stefan Blums Strategie aufzugehen. Der von ihm gemeinsam mit Marcel Fritsch geleitete BB Adamant Medtech & Services Fund zog an den Healthcare-Fonds renommierter Konkurrenten wie BlackRock oder Wellington vorbei. Seither holt der Fonds für die Investoren bei geringeren Schwankungen deutlich höhere Gewinne ein. Zuvor hatte Blum das Produkt neu aufgestellt. Zur Nische Medizintechnik wurden Services, also Dienstleister aus dem Gesundheitswesen, gemischt und so ein neuartiger und in den Augen Blums vollwertiger Healthcare-Fonds kreiert. Da Pharma-Aktien mit diversen Problemen wie Preisrisiken, ineffizienter Forschung und auslaufenden Patenten kämpfen, bleiben diese aussen vor.

Um die Risiken zu minimieren, aber Wachstumschancen zu nützen, werden seit der Umstellung drei Viertel des Vermögens in grosse Konzerne investiert und ein Viertel auf eine Vielzahl kleiner, aber wachstumsstarker Firmen verteilt. Mit dem Fonds will Blum das anspruchsvolle Bedürfnis der Anleger nach höheren Chancen bei tieferen Risiken befriedigen.