Was haben Sie mit Papst Leo XIII. am Hut?

Für die CSS ist er eine wichtige Figur, weil er in einem gewissen Sinne der Begründer unserer Unternehmensphilosophie ist.

 

Warum das?

Als Christlich Soziale Schweiz verstand die CSS ihr Wirken bei der Gründung 1899 als Antwort auf seine Enzyklika «Rerum Novarum» und als konkretes christliches Engagement. Natürlich haben wir seine Auslegung modernisiert, doch unsere Führungsgrundsätze und unser Verständnis des Gesundheitswesens stützen sich auch heute noch auf die Werte Subsidiarität, Solidarität und Eigenverantwortung.

 

Apropos Eigenverantwortung – vor einem Jahr haben Sie mit Ihrer Forderung nach massiv höheren Franchisen viel Staub aufgewirbelt. Und jetzt?

Als Marktführerin ist es unsere Pflicht, Denkanstösse zu platzieren. Ich habe damit eine hitzige Debatte ausgelöst. Aber es ist mir gelungen, den politischen Dialog rund um das Thema Eigenverantwortung anzustossen. Das Thema der Franchisen ist derzeit in aller Munde. Aktuell sind fünf poli­tische Vorstösse in der Pipeline und die an die Gesundheitskosten angepasste Erhöhung der Franchise wurde vom Ständerat kürzlich abgesegnet, vom Nationalrat dann aber leider abgelehnt.

 

Für viele Versicherte ist die Prämienlast bereits sehr hoch. Wo bleibt der CSS-­Grundwert Solidarität, wenn die Gesundheitsausgaben aufgrund der höheren Franchisen noch weiter steigen?

Wenn man die Franchisendiskussion isoliert betrachtet, erscheint sie relativ extrem. Das war aber nie die Absicht dahinter. Meine Aussage zur Erhöhung der Franchisen ist ganz klar im Kontext der Solidarität zu ­sehen. Ich fürchte, dass sie mit dem ungebremsten Leistungsausbau ausgehöhlt werden könnte.

«Viele kleinere Kranken­ver­sicherer werden sich einer grossen Kasse anschliessen müssen.»

Philomena Colatrella

Was heisst das?

Je eigenverantwortlicher sich unsere Ver­sicherten verhalten, desto mehr Geld verbleibt für die Personen, die dies wirklich ­benötigen. So stehen zum Beispiel mehr ­finanzielle Mittel für chronisch Kranke zur Verfügung. Letztlich geht es ja um die Frage, wie teuer unser Gesundheitswesen sein darf und welche Vorgaben zur Dämpfung der Gesundheitskosten nötig sind. In diesem Kontext ist es für mich zwingend, dass auch über die Stärkung der Eigenverantwortung diskutiert wird.

 

Die Eigenverantwortung hängt aber ­bestimmt nicht nur an der Höhe der Franchise?

Nein, natürlich nicht. Es gibt nicht nur die finanzielle, sondern auch die nichtfinan­zielle Eigenverantwortung. Aus diesem Grund wollen wir unsere Versicherten mit verschiedenen Hilfsmitteln dabei unter­stützen, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Wir wollen als Krankenversicherer nicht erst im Krankheitsfall eine Rolle spielen, sondern bereits vorher an der Seite unserer Kunden stehen und sie mit Tools und Hilfsmitteln dabei unterstützen, informierte Entscheide zu fällen.

 

Was sind das für Tools?

In der Zusatzversicherung haben wir zum Beispiel das Schrittprogramm My Step lanciert oder im vergangenen Juli unseren digitalen Ratgeber My Guide. Dieser fördert die Eigenverantwortung, indem die Kunden Krankheitssymptome eingeben können und eine erste Empfehlung erhalten, was sie selber tun können und ab wann sie zum Arzt sollen. Seit November können unsere Kunden zudem ihre Behandlungs- und Medikamentenhistorie einsehen; Ziel ist es, dass wir die Leistungen, die unsere Kunden in Anspruch nehmen, transparent aufzeigen und diese auf einzelne Positionen aufschlüsseln.

 

Also machen Sie mit diesen Tools auch einen Schritt in Richtung mehr Transparenz?

Ja, absolut. Indem wir die Eigenverantwortung stärken und die Transparenz erhöhen, verhelfen wir der Kundschaft auch zu in­formierten Entscheidungen. Zudem planen wir, unsere Kunden anhand der hinterlegten Rechnungen jeweils kurz zu den darauf vermerkten medizinischen Leistungen zu befragen, um ihre Mitwirkungsmöglich­keiten zu stärken und um allenfalls nicht ­verordnete Medikamente oder nicht ausgeführte Leistungen zu identifizieren.

Zur Person

PHILOMENA COLATRELLA...

... ist seit Herbst 2016 Vorsitzende der Konzernleitung der CSS. Begonnen hat sie als Rechtsanwältin im CSS-Rechtsdienst für die Deutschschweiz und das Tessin, danach wurde sie Stellvertreterin Group General Counsel. 2008 bis 2012 hatte sie zusätzlich auch die Position als Chief Compliance Officer sowie als stellvertretende Generalsekretärin inne. Danach stieg sie zur Generalsekretärin der CSS Gruppe und zur stellvertretenden Vorsitzenden der Konzernleitung der Gruppe auf. Daneben ist sie Vorstandsmitglied des SVV sowie Vizepräsidentin des Krankenkassenverbands Curafutura. Als Verfechterin der Digitalisierung amtet sie zudem als Member of the Steering Committee von Digital Switzerland.

Welche Schritte unternehmen Sie noch, um die Transparenz im Gesundheitswesen zu erhöhen?

Die CSS setzt sich dafür ein, dass die Qualität der Leistungserbringung im schweize­rischen Gesundheitssystem transparent erhoben und ausgewiesen wird. Wir betreiben basierend auf eigenen Daten, aber auch auf frei verfügbaren und vertraglich zur Ver­fügung gestellten Qualitätsdaten das Portal Qualicheck. Mit diesem können die Behandlungsqualität und die Patientenzufriedenheit in Schweizer Akutspitälern verglichen werden. Auch auf politischer Ebene sind wir aktiv. Wir setzen uns dafür ein, dass die Transparenz, die Verbindlichkeit und die Sanktionen wirklich durchgesetzt werden.

 

Die Stärkung der Eigenverantwortung ist eine Variante, um die Kosten ein­zudämmen. Wie wäre es mit Einheitsprämien und Einheitskassen?

Nein, das ist für uns überhaupt keine Alternative, denn wir sehen, dass der Wettbewerb unter den Krankenversicherern funktioniert. Wir setzen uns dafür ein, dass die Solidarität nicht überstrapaziert wird.

 

Was bedeutet das?

Bei den Zusatzversicherungen ist es legitim, eine Verhaltensänderung finanziell zu be­lohnen. Doch im Bereich der Grundver­sicherung gelten andere Regeln. Als chronisch kranke Person haben Sie gar keine Möglichkeiten, Ihr Verhalten oder Ihren Gesundheitszustand zu beeinflussen. Deshalb sind wir dagegen, dass die Versicherten mit finanziellen Anreizen zu einer Verhaltens­änderung gedrängt werden.

 

Wo würden Sie das Schweizer Gesundheitssystem auf einer Skala von 1, sehr krank, bis 10, sehr gesund, einordnen?

Auf Platz sieben.

 

Mit welcher Begründung?

Im Vergleich zum Ausland ist der Zugang zu medizinischen Leistungen hierzulande sehr gut. Während in England die Menschen in 40 Prozent der Fälle bis zu vier Wochen ­warten müssen, bis sie zu einem Spezialisten können, ist das bei uns nur in rund 18 Prozent der Fälle so. Abstriche mache ich, weil wir ein qualitativ gutes, aber sehr teures Gesundheitssystem haben. Dies unter anderem aufgrund der vielen Fehlanreize im System und der hohen Anspruchshaltung der Pa­tienten. Stellt man die Outcome-Qualität in Relation zu den Kosten, ist diese in der Schweiz tief. Und das ist der Grund für die Note 7.

CSS-Chefin Philomena Colatrella

Philomena Colatrella: «Wir investieren in unser Agenturnetz und möchten unsere physischen Standorte digitaler werden lassen.»

Quelle: Phil Müller

Wo müssten die Hebel angesetzt werden, damit die Outcome-Qualität steigt?

Aktuell sind verschiedene Vorstösse in der Pipeline: die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen, die auch zu einem nahtlosen Patientenpfad führen würde; die Qualitätsvorlage, die von der ständerätlichen Kommission endlich ver­abschiedet worden ist, und die nötigen Anpassungen in der ambulanten Tarifstruktur Tarmed. Ein grosser Teil der Ineffizienzen, die im Expertenbericht des Bundes auf 20 Prozent veranschlagt werden, sind in der Tarifstruktur zu finden. Das Thema Qualität wird im Übrigen im Rahmen von inte­grierten Versorgungsmodellen seit Jahren gut adressiert – diese Modelle sind deshalb weiter auszubauen.

 

Welche Lösungen schlagen Sie vor?

Zum einen ist es wichtig, dass die Eckwerte der Qualitätsvorlage operationalisiert werden, damit Qualität effizienzfördernd und somit kostendämpfend wirkt. Zudem sind wir der Ansicht, dass das Thema Kostenziele dahingehend diskutiert werden soll, dass ein Indikator für das Kostenwachstum ermittelt wird, der den Akteuren im Gesundheits­wesen als Orientierung dient.

 

Konkret?

Die Gesundheitskosten dürfen künftig nicht mehr als um einen bestimmten Prozentsatz ansteigen, damit sie tragbar bleiben. Der Wachstumsfaktor soll den Lohnindex, die demografische Entwicklung sowie den medizinischen Fortschritt berücksichtigen. ­Damit könnten wir die Transparenz verbessern und den Wettbewerb zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen fördern, denn diejenigen, die ihr Kostenziel nicht erreichen, müssen sich dann rechtfertigen. In diesem Kontext bleibt das Thema ­Eigenverantwortung eine wichtige Prämisse.

 

Wie steht es um Ihre eigenen Aufwände?

Wir gehören mittlerweile zu den effizien­testen Kassen des Landes. Diesen eingeschlagenen Weg gehen wir auch in Zukunft weiter. Es ist uns ausserdem gelungen, Vertrauen zu schaffen, indem wir die syste­mischen und strukturellen Reformprojekte der Politik und anderer Akteure unterstützen, die unseren Kundinnen und Kunden etwas bringen. Letztlich messen uns unsere Kunden an der Prämie, die wir ihnen jeden Herbst anbieten. Sie verlangen ein gutes Produkt zu einem guten Preis sowie einen guten, unkomplizierten Service.

 

Wie viele Krankenversicherer braucht unser Land künftig noch?

Das ist eine schwierige Frage; sicher weniger als heute. 1996 gab es noch über 100 Kassen, um das Jahr 2000 herum waren es immer noch rund 80. Mittlerweile sind wir bei 50 angelangt – die Konsolidierung schreitet ­voran, wenn auch sehr langsam.

«Mitarbeitende sollen den Kunden eine 360-Grad-Sicht auf deren Gesundheit geben können.»

CSS-Chefin Philomena Colatrella

Woran liegt das?

An der Organisationsstruktur – die meisten Krankenversicherer sind als Stiftungen, Vereine oder Genossenschaften organisiert. Unfriendly takeovers, wie sie in der Privatwirtschaft sonst üblich sind, gibt es also nicht. Der Weg zu einem Zusammenschluss führt über die obersten Organe, die sich einigen müssen. Und dieser Prozess braucht seine Zeit. Er könnte sich in nächster Zeit aber beschleunigen, denn aufgrund der aufsichtsrechtlichen Auflagen und der Digitalisierung werden viele kleinere und mittelgrosse Kassen immer mehr Mühe haben, weiter zu bestehen. Sie werden sich früher oder später einer grossen Kasse anschliessen müssen.

 

Was heisst das für die CSS?

Als Marktleaderin wollen wir in diesem Prozess eine führende Rolle einnehmen. Wir verfügen über eine sehr gute finanzielle Ausgangslage, solide Liquidität sowie gesundes Wachstum.

 

Auf welche Unternehmen haben Sie ein Auge geworfen?

Wir beobachten den Markt genau. Für uns gelten unterschiedliche Kriterien. Zentral ist, dass der kulturelle Fit gegeben ist, aber auch die strategische Ausrichtung muss passen. So sind wir an Kassen interessiert, die sich nicht nur als Zahlstellen sehen, sondern als kundenorientierte Dienstleister, die schnell und innovativ sind. Zudem sollte das Unternehmen auch in der Gesundheits­förderung aktiv sein.

 

Sind bereits Unternehmen auf die CSS zugekommen?

Nein, noch nicht. Es gibt auch andere Formen der Zusammenarbeit und der Kooperation, wie etwa im Bereich der IT oder Rechnungsprüfung, aber auch im Kontext von Ökosystemen.

 

Apropos IT. Wo ausser bei der Rechnungsprüfung und den erwähnten Apps profitieren die CSS-Kunden heute bereits von der Digitalisierung?

Ein gutes Beispiel ist das Health Lab, das wir zusammen mit der Universität St. Gallen und der ETH Zürich ins Leben gerufen ­haben. Dort entwickeln wir verschiedene ­digitale Interventionen. Diese sollen helfen, das Gesundheitsverhalten unserer Kunden positiv zu beeinflussen. So forschen wir an digitalen Pillen, beispielsweise an einem Hustendetektor für Asthmatiker. Dieser misst in der Nacht, wie oft gehustet wird. Am Morgen gibt es eine Auswertung der Hustenrate mit einem Therapietipp, diese geht auch an den behandelnden Arzt, der die Therapie entsprechend anpassen und individualisieren kann. Zudem arbeiten wir daran, einen digitalen Physiocoach zu entwickeln. Mithilfe von mixed reality wollen wir einen virtuellen Physiotherapeuten direkt zu den Patienten ins Wohnzimmer bringen. Dieser soll nicht nur zum Ausführen der Übungen motivieren, sondern auch in Echtzeit Feedback dazu geben und die Patienten anleiten, die Übungen korrekt auszuführen.

 

Die Digitalisierung ist nicht ganz unumstritten. Vor allem die Angst, dass sensible Daten in falsche Hände gelangen könnten, schreckt viele Leute auf und ab. Zudem gilt es auch sehr viele Regulative zu beachten. Wie bewegen Sie sich in diesem Spannungsfeld?

Trotz aller Regulatorien ist es uns gelungen, viele Initiativen umzusetzen. Um Ängste zu relativeren und das Vertrauen in digitale Tools zu steigern, ist es essenziell, bei der Entwicklung der Digitalisierungsinitiativen mit den Akteuren im Gesundheitsmarkt eng zusammenzuarbeiten. Daher suchen wir den Dialog mit den Kunden und Behörden und beziehen auch den Datenschutzbeauftragten mit ein; dies bereits in der konzeptionellen Phase. Unsere App wird bereits von rund 500 000 Usern im Alter zwischen 25 und 69 genutzt. Das zeigt uns, dass alle Generationen an der Digitalisierung interessiert sind.

Kurzprofil

CSS GRUPPE

1899 von 60 Frauen und Männern als christlich geprägte Selbsthilfeorganisation in St. Gallen gegründet, versichert die CSS Gruppe mit Sitz in Luzern rund 1,7 Millionen Menschen, die von rund 2700 Mitarbeitenden in über 100 Agenturen schweizweit betreut werden. CSS zählt mit einem Prämienvolumen von rund 6,17 Milliarden Franken zu den führenden Schweizer Kranken-, Unfall- und Sachversicherern. Auch im Unternehmensgeschäft nimmt sie eine Spitzenposition ein: Rund 20 750 Unternehmen und Institutionen sind bei der CSS Gruppe kollektiv versichert.

Welche Rolle kommt den Agenturen im Zeitalter der Digitalisierung noch zu?

Sie sind nach wie vor sehr wichtig, beide Welten existieren nebeneinander. Daher ­haben wir auch nicht vor, unsere rund 100 Standorte zu reduzieren, sondern investieren gezielt in unser Agenturnetz. Wir möchten unsere physischen Standorte digitaler werden lassen und auch dort die Gesundheitskompetenz unserer Kundschaft stärken.

 

Können Sie das etwas konkretisieren?

Wir wollen der bevorzugte Gesundheitspartner unserer Kunden sein, daher möchten wir künftig vermehrt auch Präventions- und Gesundheitsthemen in die Agenturen bringen. Entlang der klassischen Wertschöpfungskette bleibt der digitale Versicherungsabschluss natürlich ebenso ein Thema für die Agenturen wie auch die digitale Beratung während 24 Stunden an sieben Tagen. Hier verschmelzen die Kundenservicecentren mit den Chatbots.

 

Die geschilderten Angebote benötigen ganz andere Leute in den Agenturen als die klassischen Sachbearbeiter und Kundenbetreuerinnen. Haben diese schon bald ausgedient?

Auch in Zukunft wird es sowohl den Kundenberater als auch die Sachbearbeiterin brauchen. Aber es wird auch vermehrt Mitarbeitende mit Beratungskompetenz benötigen. Natürlich schulen wir unsere Leute auf diesem Transformationsprozess. Künftig sollen sie den Kunden eine 360-Grad-Sicht auf deren Gesundheit geben können, im persönlichen Gespräch oder digital.

 

Wie sieht für Sie das perfekte Gesundheitssystem aus?

In meinem perfekten Gesundheitswesen ­stehen Eigenverantwortung, Wahlmöglichkeiten und die integrierte Versorgung in ­guter Balance. Gut umgesetzt ist das in den Niederlanden. Die Eigenverantwortung wird extrem hoch gewichtet, dies notabene in einem Land mit einer sozialdemokra­tischen Regierung. Auch die Wahlmöglichkeiten spielen eine sehr wichtige Rolle und die integrierte Versorgung, die Managed Care, wird gelebt. Im niederländischen ­Modell existieren Qualitätszirkel, an denen mit den Leistungserbringern Qualitätsindikatoren besprochen werden. Zudem wird die Qualität gemessen und ausgewertet und wenn möglich honoriert. Und der Umgang mit den Kosten ist um einiges haushälte­rischer als hierzulande.

 

Und wie könnten all diese Ideen auch in der Schweiz Niederschlag finden?

Indem sich die verschiedenen Akteure stärker vernetzen. Da sehe ich einen wesent­lichen Treiber für Qualität und Kosten­bewusstsein. Das proprietäre Denken ist am Ende. Die Branche muss einen grossen Schritt Richtung Open-Source-Denken machen. Wir müssen mit Leistungserbringern, mit Medtech-Unternehmen, mit Telemedizin-Anbietern oder mit anderen Akteuren Allianzen schmieden und dadurch Gesundheitsplattformen kreieren, die für die Kunden Nutzen schaffen und eine Kontrolle der Gesundheitskosten ermöglichen.