Grosse Verliererin war demnach erneut die Waadtländer Assura. Sie verlor 115'000 Versicherte (-14%). Seit Anfang 2019 habe die einstige Discountkasse netto gar 320'000 Grundversicherte verloren, so das Communiqué von Comparis. Das entspreche einem Minus von über 30 Prozent.

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 HZ Insurance Health 24 Summit: Am 4. Juli im Widder Hotel in Zürich.

Quelle: HZ Insurance
HZ Insurance Health 24 Summit

Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut. Das lassen wir uns aber auch einiges kosten, was viele Herausforderungen für die Marktplayer mit sich bringt. 

Welche das sind, erfahren Sie hautnah und topaktuell am neuen C-Level Event für den Gesundheitssektor: Der HZ Insurance Health 24 Summit checkt am 4. Juli im Widder Hotel in Zürich unter dem Motto «Fit für die Zukunft. Das Gesundheitssystem der Schweiz im Wandel» den Puls der Branche. Hochkarätige Gäste und Expertinnen und Experten drehen das Scheinwerferlicht auf die drängendsten Themen. Welche Lösungswege gibt es, wo besteht Optimierungspotenzial? Und was haben die Patienten davon? Sichern Sie sich ein Ticket und diskutieren Sie mit! 

Hier geht’s zum Programm und zur Anmeldung. Wir freuen uns auf Sie.

Gewinner und Verlierer

Dahinter ist Swica mit einem Verlust von 45'100 Versicherten (-5%) die zweitgrösste Verliererin. Leicht verloren hat aber auch die Berner Versicherung KPT (-6500 Versicherte). Diese hatte im Vorjahr noch mit einem Rekordzuwachs von 195'100 Kundinnen und Kunden geglänzt.

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Gewinnerin der Wechselsaison ist derweil die Luzerner Versicherung Concordia. Ihr Zuwachs belief sich laut den Angaben auf 70'800 Versicherte oder 11 Prozent. Platz 2 belegt die Walliser Groupe Mutuel mit 63'000 neuen Versicherten. Rang 3 belegt die Zürcher Krankenkasse Sanitas mit einem Plus von 40'000 Versicherten.

Leicht zulegen konnten auch die beiden grössten Kassen des Landes. So konnte die CSS den Bestand an Versicherten um 29'500 auf 1,53 Millionen steigern und die Helsana um 1'000 auf 1,42 Millionen.

Grundversicherung verliert an Terrain

Eine zusätzliche repräsentative Comparis-Umfrage bei 1'035 Personen im April 2024 ergab ausserdem, dass nur noch 24 Prozent der befragten Erwachsenen in der Schweiz in der Grundversicherung das Standardmodell mit freier Arztwahl haben. Dieser Wert sei per 2024 nach dem zweiten Prämienschock in Folge signifikant ins Rutschen geraten. Zuvor habe er über längere Zeit 30 Prozent betragen.

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Einen starken Nachfragezuwachs gab es gemäss der Umfrage dafür bei Hausarzt- oder HMO-Modellen. 53 Prozent setzen aktuell demnach auf ein Modell mit Erstanlaufstelle Hausarzt oder Gruppenpraxis. (awp/hzi/bdw)